Pressemitteilungen

Subscribe to receive news from ESO in your language!
eso1015de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Laue Sommerlüfte auf Triton mit Methan und Kohlenmonoxid
7. April 2010: München (ESO): Wie die Europäische Südsternwarte (ESO) mitteilt, haben europäische Wissenschaftler den Neptunmond Triton mit dem Very Large Telescope der ESO erstmals im Infrarotlicht beobachtet. Dabei haben sie in seiner dünnen Atmosphäre Kohlenmonoxid entdeckt. Die Untersuchungen haben außerdem zum ersten Mal vom Erdboden aus Methan auf dem Neptunmond nachgewiesen und gezeigt, dass auf Tritons südlicher Hemisphäre gerade Hochsommer herrscht. Die Atmosphäre des Mondes verändert sich im Laufe der Jahreszeiten: Sie wird dichter, wenn sie sich erwärmt.
eso1014de-at — Bildveröffentlichung
Licht- und Schattenseiten eines Sternentstehungsgebietes
31. März 2010: Heute veröffentlicht die ESO eine Aufnahme des wenig bekannten, schwachen Nebels GUM 19, dessen eine Hälfte im Infrarotlicht dunkel ist, während die andere hell leuchtet. Auf der hellen Seite des Nebels wird heißes Wasserstoffgas von einem blauen Überriesenstern namens V391 Velorum angestrahlt. Inmitten des Bandes von dunklem und aufgehelltem Nebelmaterial – im Bild links von V391 Velorum – entstehen weitere Sterne. In vielen tausend Jahren, wenn diese jungen Sterne “erwachsen” geworden sind, dürften sie – und der Umstand, dass der Stern V391 sein Dasein bis dahin in einer Supernovaexplosion beendet haben dürfte - das janusköpfige Aussehen von Gum 19 völlig verändern.
eso1013de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Endlich geklärt: Warum in vielen Durchmusterungen des fernen Universums 90% der Galaxien übersehen werden
24. März 2010: Astronomen wissen seit längerem, dass bei Durchmusterungen des fernen Universums häufig nur ein Teil des im Inneren von Galaxien erzeugten Lichtes beobachtet wird. Mithilfe einer sehr weit reichenden Durchmusterung mit zwei der vier großen 8,2m-Teleskope des Very Large Telescope (VLT) der ESO und einem eigens für das Projekt angefertigten Filter haben Astronomen jetzt festgestellt, dass ein Großteil der Galaxien, deren Licht 10 Milliarden Jahre lang unterwegs ist, bevor es uns erreicht, bislang unentdeckt blieb. Bei dieser Studie wurden außerdem einige der lichtschwächsten Galaxien sichtbar, die jemals beobachtet wurden.
eso1012de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
APEX: Die erste Nahaufnahme von Sternfabriken im fernen Universum
21. März 2010: Dank einer Zufallsentdeckung haben Astronomen mit dem APEX-Teleskop erstmalig Ausmaße und Helligkeiten von Sternentstehungsregionen in einer sehr weit entfernten Galaxie bestimmen können. Das Licht dieser Galaxie benötigt 10 Milliarden Jahre, um uns zu erreichen; dementsprechend sehen wir die Galaxie heute so, wie sie vor 10 Milliarden Jahren war. Eine kosmische “Gravitationslinse” vergrößert das Bild der Galaxie am Nachthimmel und verschafft uns damit eine Nahansicht, die weit jenseits des Leistungsvermögens heutiger Teleskope liegt. Dieser glückliche Zufall erlaubt es den Astronomen, zu zeigen, dass die Galaxien des frühen Universums Stätten äußerst aktiver, geradezu hektischer Sternentstehung waren.. Die Sternkinderstuben von damals bildeten mehr als einhundert mal so schnell neue Sterne wie heutzutage. Diese Untersuchungsergebnisse erscheinen heute in der Online-Version der Fachzeitschrift Nature.
eso1011de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Erstmals genaue Vermessung eines gemäßigten Exoplaneten
17. März 2010: Mithilfe des CoRoT-Satelliten und des HARPS-Spektrografen der ESO haben Astronomen den ersten “normalen” extrasolaren Planeten entdeckt. Der Planet mit dem Namen CoRoT-9b zieht regelmäßig vor einem sonnenähnlichen Stern vorbei, der sich in 1500 Lichtjahren Entfernung von der Erde im Sternbild Schlange befindet, und lässt sich deswegen bis ins Detail analysieren.
eso1010de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Jupiters Fleck leuchtet
16. März 2010: Bahnbrechende neue Wärmebilder, die mit dem Very Large Telescope der ESO und mit anderen bodengebundenen Großteleskopen aufgenommen wurden, zeigen Wirbel warmer Gase und kältere Regionen im Großen Roten Fleck des Planeten Jupiter. Daraus konnten Wissenschaftler die erste Wetterkarte dieses gigantischen Sturms erstellen, aus der die Zusammenhänge von Temperatur, Wind, Druck und chemischer Zusammensetzung mit der Farbe des Flecks deutlich werden.
eso1009de-at — Bildveröffentlichung
Die kosmische Fledermaus
3. März 2010: Ein von der ESO neu veröffentlichtes Bild zeigt den filigranen Nebel NGC 1788, der in einer dunklen und oft übersehenen Ecke des Sternbilds Orion liegt. Obwohl diese geisterhafte Wolke weitab von den hellen Sternen des Orion liegt, dürften Teilchenwinde und Licht dieser Sterne den Nebel entscheidend beeinflusst haben, und auch für die Geburt der Vielzahl seiner jungen Sterne verantwortlich gewesen sein.
eso1008de-at — Bildveröffentlichung
Licht, Wind und Feuer
24. Februar 2010: Die ESO hat heute dramatische neue Bilder von NGC 346 veröffentlicht, dem hellsten Sternentstehungsgebiet in unserer Nachbargalaxie, der Kleinen Magellanschen Wolke. Licht und Teilchenwinde der massereichen Sterne haben das leuchtende Gas in und um diesen Sternhaufen auseinandergetrieben. Dabei sind feine Nebelstrukturen entstanden, die an ein Spinnennetz erinnern. Wie viele der schönsten astronomischen Bildmotive ist auch NGC 346 stetig in Veränderung begriffen: Langfristig werden dort weitere Sterne entstehen und das Erscheinungsbild dieser kosmischen Skulptur merklich verändern.
eso1007de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Endlich nachgewiesen: Ur-Sterne außerhalb unserer Galaxis
17. Februar 2010: Neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO haben die urtümlichsten Sterne außerhalb unserer Heimatgalaxie ausfindig gemacht – deren Existenz war zwar vermutet worden, die Sterne hatten sich allerdings bis jetzt einem direkten Nachweis entzogen. Die Beobachtungen lösen ein wichtiges astrophysikalisches Rätsel um die ältesten Sterne in unserer galaktischen Nachbarschaft und bringen das Verständnis der frühesten Sterne im Universum einen entscheidenden Schritt voran.
eso1006de-at — Bildveröffentlichung
Orion in neuem Licht
10. Februar 2010: Der Orionnebel gibt in einer neuen Aufnahme mit dem Durchmusterungsteleskop VISTA der ESO seine Geheimnisse preis. Dank des großen Blickfelds des Teleskops wird dabei die ganze Pracht des spektakulären Nebels sichtbar. Da sich VISTAs Sehvermögen bis in den Bereich der Infrarotstrahlung erstreckt, offenbaren die Bilder Regionen im Inneren der Staubwolken des Nebels, die normalen Teleskopen unzugänglich sind – und die aktiven, jungen Sterne, die sich darin verbergen.
eso1005de-at — Bildveröffentlichung
Vorhang auf für junge Sterne
3. Februar 2010: Die ESO hat ein neues, beeindruckendes Bild einer riesigen Sternen-Kinderstube rund um den Sternhaufen NGC 3603 veröffentlicht, das mit Very Large Telescope (VLT) aufgenommen wurde. NGC 3603 ist einer der hellsten kompakten Sternhaufen der Milchstraße und enthält eine Vielzahl junger, massereicher Sterne. Die ihn umgebenden Gas- und Staubwolken beherbergen sowohl das erdnächste aktive Sternentstehungsgebiet als auch den massereichsten bislang bekannten Stern unserer Heimatgalaxie.
eso1004de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Neuer Entfernungsrekord für Schwarze Löcher
27. Januar 2010: Mit Hilfe des Very Large Telescope der ESO haben Astronomen in einer anderen Galaxie das fernste bislang bekannte Schwarze Loch entdeckt, das als Überrest eines explodierenden Sterns entstanden ist. Seine Masse von mehr als 15 Sonnenmassen ist die zweitgrößte bislang nachgewiesene Masse für Schwarze Löcher dieser Art. Das Schwarze Loch ist Teil eines Doppelsternsystems, dessen anderer Partner ebenfalls zu einem Schwarzen Loch werden wird.
eso1003de-at — Bildveröffentlichung
Auf den Spuren einer kosmischen Katze
20. Januar 2010: Die ESO veröffentlicht faszinierende neue Bilder einer riesigen kosmischen Wolke, des Katzenpfotennebels. Diese komplexe Struktur aus Gas und Staub, Geburtsstätte einer Vielzahl massereicher Sterne, liegt nahe der Zentralregion der Milchstraße und ist aufgrund von Staubwolken, die zwischen ihr und der Erde liegen, weitgehend verdeckt.
eso1002de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Erste direkte Aufnahme eines Exoplaneten-Spektrums
13. Januar 2010: Bei Beobachtungen an einem Dreifach-Planetensystem, das einer vergrößerten Version unseres eigenen Sonnensystems ähnelt, haben Astronomen erstmals direkt ein Spektrum – einen “chemischen Fingerabdruck [1]” – eines Planeten aufgenommen, der einen fremden Stern umkreist [2]. Das Ergebnis liefert neue Informationen über die Zusammensetzung und Entstehung des Planeten, und stellt einen Meilenstein der Suche nach Leben auf anderen Planeten dar.
eso1001de-at — Organisatorische Pressemitteilung
ALMA-Antennen: Aus drei mach eins
4. Januar 2010: Meilenstein für das revolutionäre neue Observatorium ALMA: Erstmals ist es Astronomen und Ingenieuren gelungen, drei der ALMA-Antennen an ihrem Beobachtungsstandort in Nordchile zusammenzuschalten. Damit rücken extrem detailscharfe Beobachtungen der kühlen Regionen des Weltalls, wie sie ALMA ermöglichen soll, einen wichtigen Schritt näher.
eso0950de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Astronomen finden Welt mit dicker, lebensfeindlicher Atmosphäre und Herz aus Eis
16. Dezember 2009: Astronomen haben die zweite so genannte Supererde gefunden, für die sich Masse und Radius bestimmen lassen – Messungen, die Rückschlüsse auf die innere Struktur des Exoplaneten erlauben [1]. Dies ist zudem die erste Supererde, für die sich eine Atmosphäre nachweisen lässt. Der Exoplanet, der die Bezeichnung GJ1214b trägt und nur 40 Lichtjahre von uns entfernt einen kleinen Stern umkreist, eröffnet neue Perspektiven für die Suche nach bewohnbaren Welten. Er besitzt die sechsfache Masse der Erde und scheint überwiegend aus Wassereis zu bestehen. Er hat eine vergleichsweise heiße Oberfläche und ist von einer dicken Atmosphäre umgeben, die äußerst unwirtliche Verhältnisse für die uns bekannten Arten von Leben schafft.
eso0949de-at — Organisatorische Pressemitteilung
Bahnbrechendes neues Durchmusterungsteleskop VISTA nimmt die Arbeit auf
11. Dezember 2009: Am Paranal-Observatorium der ESO hat ein neues Telesko namens VISTA die Arbeit aufgenommen. Jetzt wurden die ersten mit VISTA erstellten Bilder veröffentlicht. VISTA ist ein Durchmusterungsteleskop, das im Infrarotwellenbereich arbeitet, und das größte auf Durchmusterungen spezialisierte Teleskop der Welt. Sein großer Spiegel, sein großes Blickfeld und seine empfindlichen Detektoren sollen gänzlich neue Blicke auf den Südhimmel erlauben. Spektakuläre Bilder des Flammennebels, der Zentralregion der Milchstraße und des Fornax-Galaxienhaufens zeigen, dass das Teleskop exzellent funktioniert.
eso0948de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Helligkeitsschwankungen sonnenähnlicher Sterne jetzt noch rätselhafter
7. Dezember 2009: Eine umfassende Studie mit dem Very Large Telescope der ESO hat ein bereits seit längerem bekanntes Rätsel um sonnenähnliche Sterne weiter vertieft. Es geht um ungewöhnliche Helligkeitsschwankungen, die sich über Jahre hinweg wiederholen und die bei rund einem Drittel aller sonnenähnlichen Sterne gegen Ende ihres Sternenlebens auftreten. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben Astronomen eine Reihe möglicher Erklärungen für dieses Phänomen vorgeschlagen – doch die neuen Untersuchungen sind mit keiner davon vereinbar. Die Suche nach des Rätsels Lösung geht weiter.
eso0947de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Portrait einer Sternfamilie demonstriert technische Spitzenleistung
3. Dezember 2009: Ein jetzt von der ESO veröffentlichtes Bild zeigt den jungen Sternhaufen Trumpler 14 so detailreich wie nie zuvor. Die Detailschärfe des Portraits, dass die Eigenschaften einer ganzen Familie von Sternen offenbart, ist dem Multi-conjugate Adaptive optics Demonstrator (MAD) zu verdanken, einem Instrument am Very Large Telescope der ESO. Mit so genannter adaptiver Optik können Astronomen Bildverzerrungen ausgleichen, die aufgrund der Erdatmosphäre entstehen; dies ist das bislang größte Himmelsareal, das mit dieser Technik scharf abgebildet werden konnte.
eso0946de-at — Pressemitteilung Wissenschaft
Ein Schwarzes Loch, das seine eigene Galaxie erschafft?
30. November 2009: Was ist zuerst da: die supermassereichen Schwarzen Löcher, die im Inneren von Galaxienkernen sitzen, oder die riesigen Galaxien, die sie beherbergen? Neue Beobachtungen eines scheinbar heimatlosen Schwarzen Lochs deuten auf ein neuartiges Szenario hin, in dem Schwarze Löcher sich die sie umgebenden Galaxien aktiv “zusammenbauen”. Das Szenario könnte erklären, warum die Massen solcher Schwarzen Löcher umso größer sind, je mehr Sterne ihre Heimatgalaxie enthält.
Angezeigt werden 241 bis 260 von 1059