Bild der Woche

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potw1405a-de-be — Bild der Woche
Antarktische Luft am Paranal
3. Februar 2014: Dieses wunderschöne Panorama vom Paranal-Observatorium der ESO wurde am 5. Juli 2012 und damit an einem der trockensten Tage, die am Very Large Telescope-Komplex aufgezeichnet wurden, aufgenommen. Wie eine Insel liegt der Paranal in der Mitte des Bildes und thront über dem fernen Pazifischen Ozean und einer dichten Wolkenwand. Während dieser Zeit wurde die extrem niedrige Luftfeuchtigkeit am Paranal mit dem Wasserdampf-Radiometer LHATPRO aufgezeichnet, das zur Überwachung der Atmosphäre dient, um die Beobachtungen zu unterstützen, die am Observatorium durchgeführt werden [1]. Meteorologen von zwei chilenischen Universitäten haben als Ursache für diese ungewöhnlich trockenen Bedingungen die antarktische Höhenluft ausgemacht, die sich schnell in Richtung Norden ausgebreitet hat und über dem Paranal hinabgestiegen ist. Diese Kaltfront am Paranal hat für über 12 Stunden angehalten und war für die rekordverdächtig niedrige Luftfeuchtigkeit über dem Observatorium [2] verantwortlich. Florian Kerber von der ESO und seine Kollegen haben dieses ungewöhnliche Wetter analysiert und ihre Ergebnisse ...
potw1404-de-be — Bild der Woche
Schwimmbad-Interferometrie
27. Januar 2014: Astronomen schwimmen zwar nicht andauernd im Schwimmbad der Residencia am Paranal-Observatorium, aber wenn sie es tun, dann demonstrieren sie gerne wie physikalische Prinzipien funktionieren. In diesem Bild zeigt der französische ESO-Astronom Jean-Baptiste Le Bouquin wie Wellen – nicht Lichtwellen sondern Wasserwellen – zusammenwirken beziehungsweise interferieren können, wobei größere Wellen entstehen können. Die Kombination von Lichtwellen ist das wesentliche Prinzip, das sich hinter dem VLT-Interferometer verbirgt: Die Lichtwellen, eingefangen von jeweils einem der vier 8-Meter-Teleskope, werden mithilfe eines Netzwerkes von Kanälen und Spiegeln kombiniert. Auf diese Weise kann die räumliche Auflösung der Teleskope deutlich verbessert werden. Bei einer ausreichend langen Belichtungsdauer können die Kameras und Instrumente denselben Detailreichtum erreichen wie ein Teleskop, das einen Spiegel von 130 Metern im Durchmesser haben müsste. Das ist weitaus mehr als alle existierenden Teleskope derzeit aufweisen. Dieses Bild wurde von dem preisgekrönten professionellen Fotografen Max Alexander aufgenommen. Er war auch maßgeblich an der Erstellung des ...
potw1403-de-be — Bild der Woche
Rosettas Komet
20. Januar 2014: Heute am 20. Januar wird die ESA-Raumsonde Rosetta wieder aktiviert. Nach einer Ruhephase von 31 Monaten in den Tiefen unseres Sonnensystems soll Rosetta sich nun endlich dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko nähern. Dieses Bild zeigt die letzte Beobachtung des Kometen mit einem Durchmesser von 4 Kilometern, und wurde am 5. Oktober 2013 mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt, kurz bevor er hinter der Sonne verschwand und somit von der Erde aus nicht zu beobachten war, war der Komet etwa 500 Millionen Kilometer von uns entfernt. Eine lange Beobachtungsserie war notwendig, um sowohl den Kometen ohne Hintergrundsterne (links) als auch das Sternfeld mit der markierten Kometenspur (rechts) zu erhalten. Bei einer Beobachtung in Richtung des Zentrums der Milchstraße und gegen ein gut gefülltes Sternfeld ist der Komet nur als schwacher Fleck zu erkennen, da er immer noch so weit von der Sonne entfernt war, dass aus dem ...
potw1402-de-be — Bild der Woche
ALMA und Chajnantor in der Dämmerung
13. Januar 2014: Dank der ESO-Fotobotschafter können wir sensationelle Bilder der ESO-Anlagen auf abgeschiedenen Berggipfeln in Chile genießen. Babak Tafreshi hat diese wunderschöne Panoramaansicht der Antennenschüsseln des Atacama Large Millimeter/submillimeter Arrays (ALMA) im Licht der Dämmerung aufgenommen. Ähnlich einer Momentaufnahme aus einem Science-Fiction-Film kontrastiert die Technologie von ALMA mit der rauen Kraft der Naturlandschaft auf dem Chajnantor-Plateau auf 5000 Metern über dem Meeresspiegel in Bildern wie diesem. ALMA ist eine internationale astronomische Anlage und eine Partnerschaft von Europa, Nordamerika und Ostasien in Kooperation mit der chilenischen Republik. Bau und der Betrieb werden für Europa durch die ESO, für Nordamerika durch das National Radio Astronomy Observatory (NRAO) und für Ostasien durch das National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) geleitet. Dem Joint ALMA Observatory (JAO) obliegt die gemeinsame Leitung und das Management für die Konstruktion, die Inbetriebnahme und dem Betrieb von ALMA.
potw1401-de-be — Bild der Woche
Nächte auf dem Paranal
6. Januar 2014: Wenn man vom Paranal-Observatorium der ESO in Chile aus an den Nachthimmel blickt, wird man wie hier zu sehen mit einer atemberaubenden Ansicht begrüßt. Sprenkel von Blau, Orange, Rot – jeder entweder ein Stern, eine Galaxie, ein Nebel oder etwas anderes, was zusammen den funkelnden Nachthimmel bildet. Astronomen blicken forschend auf dieses wundervolle Firmament, um die Mysterien des Universums zu entschlüsseln. Dafür nutzen sie Teleskope wie die VLT-Hilfsteleskope, die hier zu sehen sind. Dieses Bild zeigt drei der vier beweglichen Einheiten, die zusätzliches Licht in das Very Large Telescope Interferometer einspeisen, dem weltweit fortschrittlichsten optischen Instrument. Zusammen entsprechen sie einem Teleskop, das größer ist als die Summe seiner Teile: Sie enthüllen Details, die nur mit einem Teleskop erkennbar wären, das so groß ist wie der Abstand zwischen den Einzelteleskopen wäre.
potw1352-de-be — Bild der Woche
Helle Nacht am Paranal
30. Dezember 2013: Wenn die Nacht hereinbricht, beginnt an den Observatorien der ESO das Leben. Astronomen und Techniker gehen an die Arbeit und die Teleskope werden auf den Himmel gerichtet. Dieses Bild zeigt den unberührten Nachthimmel über dem Paranal-Observatorium der ESO in der chilenischen Atacamawüste, weit abseits von den Lichtern der Städte. Hier hat ESO-Fotobotschafter Gabriel Brammer die ruhige Schönheit der Milchstraße von der Plattform des Very Large Telescope aufgenommen. Die vier massiven Blöcke am unteren Bildrand sind die Schutzbauten der vier VLT-Hauptteleskope. In jedem von ihnen steckt ein hochpräziser Spiegel mit 8,2 Metern Durchmesser. Über das Bild verstreut sind die VLT-Hilfsteleskope zu sehen, die leicht an ihren runden, weißen Kuppeln zu erkennen sind. Bei dem hellen Punkt auf der linken Seite, der so hell scheint, dass er die Sonne sein könnte, handelt es sich um den Mond. Auf der rechten Seite ist der Schatten des Fotografen zu sehen, der dem Betrachter mit ...
potw1351-de-be — Bild der Woche
Die Europäische Südsternwarte wünscht Frohe Festtage
23. Dezember 2013: Die Europäische Südsternwarte wünscht Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg für 2014! Link Weihnachts-Grußkarte 2013
potw1350-de-be — Bild der Woche
Strichspuren über dem VLT auf dem Paranal
16. Dezember 2013: Dieses Bild wurde von ESO-Fotobotschafter Babak A. Tafreshi am Paranal-Observatorium der ESO aufgenommen. Es zeigt drei der vier Hilfsteleskope (engl. Auxiliary Telescopes, kurz ATs) des Very Large Telescope Interferometers (VLTI). Über ihnen sind lange helle Streifen zu sehen, sogenannte Strichspuren. Jede dieser Spuren markiert den Weg eines einzelnen Sterns über den dunklen Nachthimmel, der durch die Erdrotation verursacht wird. Diese Technik verdeutlicht außerdem die natürlichen Farben der Sterne, die für deren Temperatur stehen. Tiefrote Sterne erreichen etwa 1000°C während die heißesten Sterne bis zu einigen zehntausend Grad aufweisen und blau erscheinen. Der Himmel an diesem abgelegenen und hochgelegenen Ort in Chile ist sehr klar und frei von Lichtverschmutzung, weshalb wir dieses beeindruckende Lichtspektakel sehen können.
potw1349-de-be — Bild der Woche
Brandneues Bild von der Nova Centauri 2013
9. Dezember 2013: Alpha und Beta Centauri, zwei der hellsten Sterne am südlichen Himmel, haben jetzt einen neuen Begleiter – die mit bloßem Auge sichtbare Nova Centauri 2013. Dieses Foto wurde von ESO-Fotobotschafter Yuri Beletsky auf dem La Silla-Observatorium in der chilenischen Atacamawüste am Montag dem 9. Dezember 2013 in den Morgenstunden aufgenommen. Die Nova wurde am 2. Dezember 2013 von John Seach in Australien entdeckt, als sie mit bloßem Auge erkennbar wurde. Nova Centauri 2013 ist die bisher hellste Nova in diesem Jahrtausend. Dieses spezielle Ereignis wird als klassische Nova bezeichnet und sollte nicht mit einer Supernova verwechselt werden. Klassische Novae entstehen in Doppelsternsystemen, wenn Wasserstoffgas von dem stellaren Partner eines Weißen Zwergsterns auf dessen Oberfläche gezogen wird und dann mit einer unkontrollierten thermonuklearen Reaktion für einen Helligkeitsanstieg des Weißen Zwergs sorgt. Bei einer klassischen Nova wird dieser Stern nicht wie im Fall einer Supernova zerstört. Stattdessen steigt die Helligkeit des Sterns ...
potw1348-de-be — Bild der Woche
Zodiakallicht erhellt den Himmel über dem Paranal
2. Dezember 2013: Dieses beeindruckende Foto, aufgenommen am Standort des Very Large Telescope (VLT) am Paranal-Observatorium der ESO in Chile, zeigt in der linken Bildhälfte wie die Milchstraße – mit ihrem Gemenge aus Nebeln, Sternen und Gaswolken – über den VLT Hauptteleskopen aufgeht. Weiter rechts liegt ein wunderschöner, fast dreiecksförmiger Lichtbogen über der Ekliptik, die den scheinbaren Weg der Sonne am Himmel von der Erde aus gesehen markiert, und konkurriert um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Dieses Leuchten entsteht durch Streuung von Sonnenlicht an Staubpartikeln, die in der Ebene zwischen den Planeten des Sonnensystems verteilt sind. Dieses Band korrespondiert mit dem Tierkreis, der sich über eine Breite von acht Grad zu jeder Seite der Ekliptik verteilt und die traditionellen Sternbilder der Tierkreiszeichen enthält.
potw1347-de-be — Bild der Woche
Uralte Sternbilder über ALMA
25. November 2013: Babak Tafreshi, einer der ESO-Fotobotschafter, hat die Antennenschüsseln des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) in einem eindrucksvollen Bild eingefangen, in dem die Schönheit des Südhimmels mit den beeindruckenden Dimensionen des größten astronomischen Projektes der Welt kombiniert ist. Tauende Sterne können mit dem bloßen Auge am klaren Himmel über dem Chajantor-Plateau ausgemacht werden. Der trockene und transparente Nachthimmel ist einer der Gründe, warum ALMA dort errichtet worden ist. Überraschend hell ist in der oberen linken Ecke des Bildes ein junger Sternhaufen zu erkennen, der bereits den meisten alten Zivilisationen bekannt war: die Plejaden. Die Sterne des Himmelsjägers Orion ist deutlich über der vordersten Antennenschüssel sichtbar – der Gürtel des Jägers wird von den drei blauen Sternen gebildet, die sich genau links des rötlichen Lichts befinden. Der klassischen Mythologie zufolge war Orion ein Jäger, der die Plejaden verfolgte, die hübschen Töchter von Atlas. Durch die dünne Atmosphäre über der Atacamawüste beobachtet, scheint ...
potw1346-de-be — Bild der Woche
Neue Aufnahme von Komet ISON
18. November 2013: Dieses neue Bild vom Kometen C/2012 S1 (ISON) wurde mit dem TRAPPIST-Teleskop am La Silla-Observatorium der ESO am Morgen des 15. November 2013 aufgenommen. ISON wurde erstmals im September 2012 beobachtet und wird Ende November 2013 seine größte Annäherung an die Sonne erreichen. TRAPPIST hat ISON seit Mitte Oktober mit Breitbandfiltern beobachtet, wie sie auch für dieses Bild verwendet wurden. Es wurden auch spezielle Schmalbandfilter genutzt, um die Emissionen von unterschiedlichen Gasen herauszufiltern, was es den Astronomen erlaubt, die Anzahl der vom Kometen ausgestoßenen unterschiedlichen Molekülarten zu bestimmen. Bis zum 1. November 2013 war Komet ISON relativ ruhig, als ein plötzlicher Helligkeitsausbruch die ausgestoßene Gasmenge des Kometen verdoppelte. Am 13. November, kurz bevor diese Aufnahme gewonnen wurde, erschütterte ein zweiter großer Ausbruch den Kometen und erhöhte die Aktivität um den Faktor zehn. Er kann jetzt mit einem guten Fernglas von einem dunklen Beobachtungsplatz am Morgenhimmel in östlicher Richtung beobachtet werden. ...
potw1345-de-be — Bild der Woche
ALMA-Panoramaansicht mit Carinanebel
11. November 2013: ESO-Fotobotschafter Babak Tafreshi hat dieses Panoramabild von den Antennenschüsseln des Atacama Large Millimeter/submillimeter Arrays (ALMA) unter dem klaren Himmel des Chajnantor-Plateaus in den chilenischen Anden aufgenommen. Der auffällige rosafarbene Fleck am linken Bildrand ist der Carinanebel. Er liegt im Sternbild Carina (der Schiffskiel) , ungefähr 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt. Diese Wolke von leuchtendem Gas und Staub ist einer der hellsten Nebel am Himmel und enthält einige der hellsten und größten Sterne in der Milchstraße, wie auch Eta Carinae. Einige wunderschöne Bilder des Carinanebels von ESO-Teleskopen findet man unter eso1208, eso1145, und eso1031. ALMA, eine internationale astronomische Anlage, ist eine Partnerschaft zwischen Europa, Nordamerika und Ostasien in Kooperation mit der chilenischen Republik. Der Bau und der Betrieb von ALMA werden für Europa von der ESO, für Nordamerika durch das National Radio Astronomy Observatory (NRAO) und für Ostasien durch das National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) geleitet. Dem Joint ALMA ...
potw1344-de-be — Bild der Woche
Pferdige Besucher
4. November 2013: In einer dunklen Septembernacht am La Silla-Observatorium der ESO kehrte Astronom Klaas Wiersema gerade zum Restaurant zurück, nachdem er mehrere Stunden am Teleskop verbracht hatte. Der Großteil der Arbeit in einem Observatorium findet nachts statt, so dass Wissenschaftler und Techniker, die nachts in der Dunkelheit umherlaufen, keine Seltenheit sind. Diesmal passierte jedoch etwas Unerwartetes. Plötzlich hörte Wiersema ein lautes Schnauben hinter sich und ein Trappelgeräusch, das ihn verfolgte. Er war überzeugt davon, dass es sich um ein aufgebrachtes Tier handeln musste, das aus seinem Versteck heraus gekommen war und ihn nun jagte. Also rannte er wie der Wind. Er hatte keine Vorstellung davon, um was für eine Art von Bestie es sich gehandelt haben konnte, die ihn in den öden Hängen der Atacamawüste auf einer Höhe von 2400 Metern über dem Meeresspiegel verfolgt. Die restliche Nacht verbrachte er mit dem Versuch das Rätsel zu lösen. Bei Tagesanbruch zog er los ...
potw1343-de-be — Bild der Woche
Brennender Himmel über dem Paranal
28. Oktober 2013: Auf diesem geisterhaften Bild, das am Paranal-Observatorium aufgenommen wurde, sind drei der vier VLT-Hilfsteleskope zu sehen. Jedes von ihnen ist ein 1,8-Meter-Teleskop, das dank des VLT-Interferometers mit den anderen dreien wie ein einzelnes Teleskop zusammenarbeitet. Im Hintergrund wird die stille Schönheit des Atacama-Himmels durch ein rotes Polarlicht-ähnliches Schimmern verstärkt, dem Nachthimmelsleuchten oder auch Airglow genannt. Es wird durch chemische Reaktionen in der Atmosphäre hervorgerufen, bei denen Licht emittiert wird. Normalerweise ist das Leuchten nicht besonders stark. In der Nacht, in dem dieses Bild aufgenommen wurde, war es jedoch ungewöhnlich hell, was zu diesem außergewöhnlichen Bild geführt hat.
potw1342-de-be — Bild der Woche
Zwei mit bloßem Auge sichtbare Galaxien über dem VLT
21. Oktober 2013: Dieses atemberaubende Bild des klaren chilenischen Himmels ist mit hellen Sternen und fernen Galaxien übersät, die über einem der vier Haupttelekope (engl. Unit Telescopes, kuts Uts) des Very Large Telescope (VLT) zu schweben scheinen. Hier ist das vierte Hauptteleskop zu sehen, das auch Yepun (Venus) genannt wird. Zwei der Objekte im Bild sind berühmter als ihre Nachbarn. Im linken Teil der Aufnahme ist eine äußerst bekannte Galaxie zu sehen, die einen Streifen am Himmel bildet – die Andromedagalaxie Messier 31. Rechts schräg über diesem Fleck ist ein heller Stern zu erkennen, dessen Verbindungslinie mit der Andromedagalaxie nach oben zu einer weiteren Galaxie weist. Der Stern heißt beta Andromedae – auch als Mirach bekannt – und die zweite Galaxie Messier 33 (ganz oben im Bild). Derzeit geht man davon aus, dass diese beiden Galaxien in der Vergangenheit miteinander wechselgewirkt haben, da sie jetzt eine Brücke aus Wasserstoffgas zwischen sich gespannt haben. ...
potw1341-de-be — Bild der Woche
Überraschende Wolke um einen riesigen Stern
14. Oktober 2013: Dieses neue Bild des VLT Survey Telescope (VST) am Paranal-Observatorium der ESO zeigt den bemerkenswerten Sternhaufen Westerlund 1 (siehe eso1034). Dieser besonders helle Sternhaufen liegt im südlichen Sternbild Ara (der Altar) und ist etwa 16.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er enthält hunderte besonders massereiche und helle Sterne, die alle erst wenige Millionen Jahre alt sind – Kleinkinder gemessen an Sternstandards. Unsere Sicht auf den Sternhaufen wird jedoch von Gas und Staub behindert, weshalb ein großer Teil des sichtbaren Lichts der Sterne dieses Sternhaufens auf dem Weg zur Erde verloren geht. Bei der Untersuchung von Aufnahmen von Westerlund 1 im Rahmen einer neuen Durchmusterung des Südhimmels [1] sind Astronomen auf Unerwartetes gestoßen: Um einen der Sterne – der W26 genannt wird und bei dem es sich nicht nur um einen Roten Überriesen handelt, sondern vielleicht um den größten bekannten Stern – haben sie Wolken entdeckt, die aus leuchtendem Wasserstoffgas bestehen, ...
potw1340-de-be — Bild der Woche
Eine Oase oder ein Geheimversteck?
7. Oktober 2013: Auf diesem Bild ist der dunkle chilenische Himmel zu sehen, der durchzogen von auffälligen Sternstrichspuren ist. Diese werden durch die Erdrotation während der langen Belichtungszeit der Kamera hervorgerufen. Unterhalb dieser eindrucksvollen Spuren liegt die Paranal Residencia, eine Oase in der chilenischen Wüste für die Mitarbeiter und Besucher vom Very Large Telescope der ESO auf dem Cerro Paranal. Der Bau des Residencia begann 1998 und wurde 2002 abgeschlossen. Seither bietet sie den Wissenschaftlern und Ingenieuren, die am Paranal-Observatorium arbeiten, eine gern gesehene Abwechslung vom rauen und trockenen Klima der Wüste. Der Großteil des vierstöckigen Gebäudes befindet sich unter der Erde. Die Anlage wurde von den deutschen Architekturbüro Auer+Weber so gestaltet, dass es sich gut in die Umgebung einfügt. Aus bestimmten Winkeln erinnert die Kombination von utilitaristischer Hightech-Architektur und dem unauffälligen, fast camouflageartigen Design an das Geheimversteck eines Verbrechers. Vielleicht ist es deshalb nicht überraschend, dass die Residencia als Schauplatz für den ...
potw1339-de-be — Bild der Woche
Vorhang auf für entfernte Sterne und Galaxien
30. September 2013: Bei diesem Bild, das mit weit entfernten Sternen und Galaxien übersät ist, handelt es sich um eine Deep Field-Aufnahme, die mit dem WFI (Wide Field Imager) aufgenommen wurde. Diese Kamera ist am MPG/ESO 2,2-Meter-Teleskop im La Silla-Observatorium in Chile montiert. Es wurde im Zuge der COMBO-17-Studie (Classifying Objects by Medium-Band Observations in 17 filters) aufgenommen, einem Projekt, bei dem fünf kleine Himmelsabschnitte mit 17 verschiedenfarbigen optischen Filtern abgebildet wurden. Die gesamte Himmelsfläche von jedem der Gebiete, die bei COMBO-17 erforscht wurden, entspricht in etwa der Größe des Vollmondes und hat eine große Zahl neuer ferner Objekte sichtbar gemacht. Dies zeigt wiederum, wie viel es am Himmel noch zu entdecken gibt. Das Bild zeigt eine Region, die bereits im Rahmen des FORS Deep Field (FDF) untersucht wurde. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, das mehrere Himmelsabschnitte in großem Detail und Tiefe mithilfe des FORS2-Spektrografen untersucht hat, der zur Zeit am ...
potw1338-de-be — Bild der Woche
Neues kühles Sternchen in unserer Nachbarschaft
23. September 2013: Dieses neue Bild vom VISTA-Teleskop der ESO zeigt einen neuentdeckten Braunen Zwerg, namens VVV BD001 und der sich genau im Zentrum dieses zoomfähigen Bildes befindet. Es ist der erste neue Braune Zwerg, der im Rahmen der VVV-Durchmusterung in unserer kosmischen Nachbarschaft gefunden wurde. VVV BD001 ist rund 55 Lichtjahre von uns in Richtung des sehr vollen Zentrums unserer Galaxie entfernt. Braune Zwerge sind Sterne, die es nie geschafft haben zu einem Stern wie unserer Sonne heranzuwachsen. Sie werden oft auch als „gescheiterte Sterne“ bezeichnet, da sie größer als Planeten wie beispielsweise Jupiter sind, aber kleiner als Sterne. Dieser Zwerg ist in zweierlei Hinsicht auffällig. Zum einen ist es der erste, der in Richtung Zentrum der Milchstraße gefunden wurde, einem der dichtgedrängtesten Himmelsregionen. Zum anderen gehört er zu einer seltenen Klasse von Sternen, die als „ungewöhnliche blaue Braune Zwerge“ bekannt sind – es ist immer noch unklar, warum diese Sterne blauer ...
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