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Die ESO unterstützt die Europäische Open-Science-Cloud-Erklärung

6. Oktober 2017

Die ESO beführwortet die EOSC-Erklärung und hat ihre Unterstützung für die Europäische Open-Science-Cloud-Initiative (EOSC) zum offenen Zugang zu wissenschaftlichen Daten zum Ausdruck gebracht. EOSC ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die die dringende Notwendigkeit eines offenen Zugangs zu vertrauenswürdigen und zuverlässigen Daten in der heutigen Welt der wissenschaftlichen Forschung anerkennt. In einem Schreiben an den EU-Kommissar für Forschung und Innovation, Carlos Moedas, und den Generaldirektor der Europäischen Kommission für Forschung und Innovation, Robert-Jan Smits, hat Xavier Barcons, der Generaldirektor der ESO, die Expertise der ESO zur Unterstützung der EOSC und insbesondere zur Verbesserung der Verwaltung von Archivdaten angeboten, um weitere wissenschaftliche Entdeckungen zu ermöglichen.

EOSC zielt darauf ab, Veränderungen herbeizuführen und zu unterstützen, die den Übergang zu einer wirksameren offenen Wissenschaft und Innovation beschleunigen, indem Hindernisse für die Wiederverwendung von Forschungsdaten und -instrumenten beseitigt werden. Das Endziel ist ein weltweit zugängliches Umfeld, das unter genau definierten und vertrauenswürdigen Bedingungen funktioniert, und in dem Forscher, Innovatoren, Unternehmen und Bürger die Daten und Werkzeuge der jeweils anderen Seite für Forschungs-, Innovations- und Bildungszwecke veröffentlichen, finden und wiederverwenden können.

Die Astronomie steht seit langem an vorderster Front, wenn es darum geht, gut betreuten, kuratierten und offenen Zugang zu Daten zu bieten. Die ESO selbst hat auf diesem Gebiet eine lange Tradition und hat die wissenschaftlichen Fortschritte der Observatorien La Silla, Paranal und ALMA durch die Bereitstellung von Datenverarbeitungswerkzeugen und den Aufbau und Betrieb ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Archive gefördert. Die Geschichte der ESO selbst ist auch ein Beleg für den wissenschaftlichen Nutzen der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit und des fließenden Transfers von Ideen, Ressourcen und Menschen über die Grenzen hinweg. Vor diesem Hintergrund kann die ESO davon ausgehen, dass sie eine führende Rolle bei der Entwicklung hin zu einer offenen Wissenschaft in Europa und darüber hinaus spielen wird.

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