Wählen Sie Ihre Sprache:

ann13050-de-ch — Mitteilung

Europäischer Journalismuspreis für Astronomie ausgeweitet

3. Juni 2013

Der europäische Journalismuspreis für Astronomie 2013 wurde heute neu ausgeschrieben. In diesem Jahr wird er ausgeweitet, so dass nunmehr Beiträge aus Europa und Südamerika berücksichtigt werden können. Schirmherren des Wettbewerbs sind der britische Science and Technology Facilities Council (STFC) und die Europäischen Südsternwarte (ESO) zusammen mit der Association of British Science Writers und der Royal Astronomical Society.

Astronomie ist eine globale Forschungsdisziplin und inspiriert jeden Tag Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Deshalb glauben wir, dass es angemessen ist den Preis auszuweiten, um einen größeren Bereich inspirierender Berichterstattung über Astronomie zu würdigen“, erklärt Lars Lindberg Christensen, Leiter der ESO-Abteilung für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Terry O’Connor, Kommunikationsleiter des STFC erläutert, dass beim Einführungswettbewerb 2012 nur für englischsprachige Beiträge möglich waren, die in Großbritannien veröffentlicht oder ausgestrahlt wurden. Nun werden auch englische Beiträge aus anderen ESO-Mitgliedsländern berücksichtigt.

Wir freuen uns, dem Gewinner zusammen mit der ESO wieder eine Reise zum weltweit fortschrittlichsten optischen Observatorium anbieten zu können: dem Very Large Telescope der ESO in Chile“, verkündet O’Connor.

Das VLT befindet sich am Paranal-Observatorium auf dem Cerro Paranal, einem 2635 Meter hohen Berg im nördlichen Teil Chiles.

Beiträge für den Wettbewerb müssen von Themen der Astronomie und angrenzenden Technologien handeln oder die Arbeit und den Lebensstil von Astronomen, Ingenieuren oder anderen Menschen zeigen, die auf dem Gebiet der Astronomie arbeiten.

Sie müssen europäische Interessen widerspiegeln und sollten zwischen dem 1. Juli 2012 und dem 31. Juli 2013 online, gedruckt oder als Fernseh- oder Rundfunkbeitrag im Zeitraum veröffentlicht worden sein. Bewerbungen sind bis Mittwoch, dem 31. Juli 2013 einzureichen.

Beiträge können von Journalisten, Journalistikstudenten, Astronomiestudenten oder Inhabern einer anerkannten astronomischen Qualifikation eingereicht werden, deren Werk veröffentlicht oder gesendet wurde und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Gegebenenfalls ist ein Nachweis des Status zu erbringen.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie alle Teilnahmebedingungen sorgfältig gelesen haben. Diese sind online unter www.stfc.ac.uk/astroprize und www.eso.org/public/events/astroprize/ einsehbar.

Weitere Informationen

Die Europäische Südsternwarte
Im Jahr 2012 feiert die Europäische Südsternwarte ESO (European Southern Observatory) das 50-jährige Jubiläum ihrer Gründung. Die ESO ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch ihre 15 Mitgliedsländer: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO betreibt drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Nordchile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist der europäische Partner für den Aufbau des Antennenfelds ALMA, das größte astronomische Projekt überhaupt. Derzeit entwickelt die ESO ein Großteleskop mit 39 Metern Durchmesser für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren und Infrarotlichts, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird: das European Extremely Large Telescope (E-ELT).

Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsstaaten (und einigen weiteren Ländern) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das Haus der Astronomie in Heidelberg.

STFC
Der Science and Technology Facilities Council hält das Vereinigte Königreich an vorderster Front internationaler Wissenschaft und geht einige der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft wie den zukünftigen Energiebedarf, die Überwachung und das Verständnis des Klimawandels und die globale Sicherheit an.

Der Council hat ein breitgefächertes wissenschaftliches Arbeitsspektrum und arbeitet mit akademischen und industriellen Institutionen zusammen, um seine Erfahrungen in Materialwissenschaften, weltraum- und bodengebundener Astronomie, Laserwissenschaften, Mikroelektronik, Halbleitertechnik, Teilchen- und Nuklearphysik, alternativer Energieerzeugung, Radio- Kommunikation und Radar zu teilen.

Das STFC betreibt und unterhält experimentelle Anlagen von Weltrang, unter anderem im Vereinigten Königreich: ISIS, eine gepulste Neutronenquelle, die Central Laser Facility und LOFAR. STFC ist außerdem der Haupteigner der Diamond Light Source Ltd. und in Übersee: Teleskope auf La Palma und Hawaii.

Es ermöglicht britischen Wissenschaftlern den Zugriff auf internationale Wissenschafts-Anlagen inklusive dem European Laboratory for Particle Physics am CERN, dem Inititute Laue Langevin (ILL), der European Synchroton Radiation Facility (ESRF) und der Europäischen Südsternwarte (ESO).

Das STFC engagiert sich umfangreich mit in der Öffentlichkeitsarbeit. Es nutzt seine führende Forschungarbeit zur Inspiration und Begeisterung von Schulen und der allgemeinen Öffentlichkeit, um die Einflüsse und die Vorteile von Forschungsthemen auf die Gesellschaft aufzuzeigen.

Das STFC ist einer von sieben öffentlich finanzierten Forschungsräten. Es ist ein unabhängige öffentliche Einrichtung des Department for Business, Innovation and Skills (BIS).

Dem STFC auf Twitter folgen: @STFC_Matters
Weitere Informationen unter: www.stfc.ac.uk

Die Royal Astronomical Society
Die Royal Astronomical Society (RAS, www.ras.org.uk), gegründet im Jahr 1820, unterstützt und fördert die Forschung im Bereich der Astronomie, des Sonnensystems, der Geophysik und eng verwandten Bereichen der Wissenschaft. Die RAS veranstaltet wissenschaftliche Tagungen, publiziert internationale Forschungs- und Pressejournale, honoriert herausragende Leistungen mit Medaillien und Preisen, unterhält umfangreiche Bibliotheken, unterstützt Ausbildungsprogramme mit Zuwendungen und öffentlichen Veranstaltungen und repräsentiert das Thema Astronomie auf nationaler und internationaler Ebene. Sie hat mehr als 3500 Mitglieder (Fellows), etwa ein Drittel davon außerhalb Großbritanniens, darunter wissenschaftliches Personal an Universitäten, Observatorien und Labors sowie Astronomiehistoriker und andere.

Association of British Science Writers
http://www.absw.org.uk/

Links

Kontaktinformationen

Oana Sandu
Community Coordinator
education and Public Outreach Department, ESO
Tel: +49 89 320 069 65
E-Mail: osandu@partner.eso.org

Lucy Stone
Press Office
STFC Rutherford Appleton Laboratory
Tel: +44 (0)1235 445 627
Mobil: +44 (0)7920 870125
E-Mail: lucy.stone@stfc.ac.uk 

Dr Robert Massey
Royal Astronomical Society
Mobil: +44 (0)794 124 8035
E-Mail: rm@ras.org.uk 

Martin Ince
Association of British Science Writers
Mobil: +44 (0)771 939 0958
E-Mail: martin@martinince.com

Bookmark and Share

Über die Mitteilung

ID:ann13050

Bilder

Ein künstlicher Stern über dem Paranal
Ein künstlicher Stern über dem Paranal