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COVID-19 Coronavirus-Maßnahmen bei der ESO

9. März 2020

Aktualisierung (19. Juni 2020): 

Viele der Maßnahmen, die die ESO in den letzten Monaten umgesetzt hat, gelten weiterhin.

In Chile arbeiten die Mitarbeiter in Vitacura weiterhin in Fernarbeit. Alle Observatorien der ESO arbeiten nach wie vor im Safe-State-Modus, und es finden keine wissenschaftlichen Beobachtungen statt. Es gibt einen Wiedereinführungsplan, um mit der Durchführung grundlegender wissenschaftlicher Arbeiten zu beginnen, wenn immer möglich mit begrenzter Personalbesetzung an den Standorten. Alle zwei Wochen finden Überprüfungen statt, um regelmäßig zu beurteilen, ob die Bedingungen in Chile die Umsetzung des Plans erlauben. Astronomen sollten die Wissenschaftsseiten der ESO auf Aktualisierungen und andere für die wissenschaftliche Gemeinschaft relevante Informationen verfolgen.

In Deutschland haben die Mitarbeiter allmählich damit begonnen, an den Hauptsitz der ESO in Garching zurückzukehren. Gegenwärtig können Mitarbeiter, die sich nicht in Quarantäne befinden, auf freiwilliger Basis für einen begrenzten Zeitraum in das Büro zurückkehren. Bis auf weiteres sind keine Besucher vor Ort erlaubt (außer für betriebskritische Aktivitäten, die nicht aus der Ferne durchgeführt werden können). Auch die Supernova, das Planetarium und Besucherzentrum der ESO, bleibt geschlossen.

Die Pläne zur Lockerung der Maßnahmen in Chile und Deutschland werden in Übereinstimmung mit den nationalen Vorschriften und unter Einhaltung strenger Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien entwickelt und umgesetzt.

Aktualisierung (25. Mai 2020):

Das ESO hatte den ersten bestätigten Fall von COVID-19 unter ihren Mitarbeitern. Alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen wurden umgesetzt und die Kollegen wurden informiert.

Aktualisierung (4. Mai 2020):

Im Großen und Ganzen gelten die Maßnahmen, die die ESO in den letzten Wochen als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ergriffen hat, vorläufig weiter. Gleichzeitig intensiviert die ESO die Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Betriebs, beginnend mit der Anwesenheit einer sehr begrenzten Anzahl von Mitarbeitern an den Standorten Garching und Vitacura. Die Wiederaufnahme des Betriebs hängt von der Entwicklung der Pandemie in Deutschland und Chile ab und erfolgt im Einklang mit den nationalen Vorschriften und unter Einhaltung strenger Sicherheitsrichtlinien auf dem Gelände der ESO.

Aktualisierung (9. April 2020):

Die ESO hat beschlossen, die Maßnahmen, die sie als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie durchgeführt hat, bis mindestens 3. Mai zu verlängern. Die überwiegende Mehrheit des ESO-Personals in Deutschland und Chile wird weiterhin mobil arbeiten und die Observatorien werden sich weiterhin in einem Safe-state Modus befinden, in dem keine wissenschaftlichen Operationen stattfinden. Alle Dienstreisen bleiben gestrichen, mit Ausnahme des Pendelns zu und von den Standorten der Observatorien für die Minimalteams, die derzeit dort arbeiten. Besucher dürfen die Räumlichkeiten der ESO nicht betreten, auch nicht die ESO Supernova, die weiterhin geschlossen bleibt.

Die ESO beobachtet die Entwicklungen von COVID-19 in Chile und Deutschland weiterhin genau und verfügt über einen Plan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, um den operativen Betrieb aufzunehmen, wenn die Situation dies zulässt.

Aktualisierung (2. April 2020):

Der Wechsel aller Observatoriumsstandorte der ESO in einen Safe-state Modus wurde letzte Woche abgeschlossen und die wissenschaftlichen Beobachtungen wurden nun pausiert. Ein Minimalteam bleibt an jedem Standort, um die Sicherheit der Einrichtungen und das Wohlergehen der verbleibenden Menschen zu gewährleisten.

Aktualisierung (20. März 2020):

Nach den jüngsten Entwicklungen des COVID-19-Ausbruchs hat die Leitung der ESO beschlossen, den wissenschaftlichen Betrieb an allen Beobachtungsstandorten schrittweise einzustellen. Die Priorität der ESO bleibt das Wohlbefinden und die Sicherheit ihres Personals und die Verringerung der Anzahl der Menschen am Paranal, La Silla und APEX ist Teil dieser Bemühungen. Die Standorte gehen in einen Safe-state Modus über, wobei nur ein minimales Team vor Ort ist, um die Sicherheit der Einrichtungen und der verbleibenden Personen zu gewährleisten. 

Die Leitung des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA), an dem die ESO als Partner beteiligt ist, hat ebenfalls beschlossen, ihr Observatorium auf der chilenischen Chajnantor-Hochebene zu schließen. Das Joint ALMA Observatory kündigte die Einstellung des wissenschaftlichen Betriebs an und kündigte an, dass das ALMA-Observatorium bis auf weiteres geschlossen wird.  

Astronomen sollten auf den Wissenschaftsseiten der ESO nach Informationen suchen, die für die wissenschaftliche Gemeinschaft relevant sind.

Aktualisierung (16. März 2020):

Angesichts der jüngsten Entwicklungen bei COVID-19 hat die ESO beschlossen, weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu ergreifen. Unsere höchste Priorität bleibt die Sicherheit und das Wohlbefinden des Personals und der Öffentlichkeit. Nach der Absage öffentlicher Besuche und Aktivitäten und der Einschränkung von Dienstreisen gehen die Observatoriumsstandorte der ESO in einen eingeschränkten Betriebsmodus über, wodurch die Zahl der Mitarbeiter vor Ort reduziert wird, während der grundlegende wissenschaftliche Betrieb aufrechterhalten wird. Wir gehen jetzt auch dazu über, möglichst viele Mitarbeiter in Garching (Deutschland) und Santiago (Chile) auf Fernarbeit umzustellen.


Ursprüngliche Ankündigung (9. März 2020):

Da sich COVID-19 weltweit weiter ausbreitet, beobachtet die ESO aktiv die Lage und ergreift Maßnahmen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zu gewährleisten. Diese Maßnahmen werden vorsorglich getroffen: An keinem der ESO-Standorte wurde ein COVID-19-Fall bestätigt.

In Deutschland hat die ESO entschieden, das ESO Supernova-Planetarium & Besucherzentrum für den März zu schließen, um so die Sicherheit von Angestellten und Besuchern zu gewährleisten. Öffentliche Veranstaltungen in der ESO-Zentrale in Garching werden ebenfalls abgesagt, darunter auch das geplante Girls’ Day Event.

In Chile, wo sich die ESO-Observatorien und ihre Büros in Santiago befinden, setzt die Organisation bis auf weiteres alle öffentlichen Besuche von La Silla und den Paranal-Observatorien aus. Öffentliche Veranstaltungen im Büro Vitacura-Santiago werden ebenfalls für den März gestrichen, inklusive des geplanten Tags der offenen Tür.

Zusätzlich will die ESO Reisen von Mitarbeitern und Besuchern, darunter auch die von Astronomen, reduzieren. Für internationale Konferenzen empfehlen wir eine Remote-Teilnahme, und wir reduzieren Dienstreisen auf geschäfts- und zeitkritische Ereignisse. Besucher werden gebeten, sich vor Reiseantritt bei ihrem ESO-Ansprechpartner zu erkundigen, ob ihr Besuch oder ihre Veranstaltung noch anstehen und falls ja, welche Maßnahmen für ihren speziellen Fall gelten würden.

Die ESO wird weiterhin Maßnahmen ergreifen, um auf die globale Ausbreitung der Krankheit zu reagieren, falls das nötig wird, und eine pragmatische, sensible und flexible Herangehensweise an die Situation finden. Die Situation wird in den kommenden Wochen überprüft, und es werden weitere Informationen folgen, wenn Änderungen an den Maßnahmen vorgenommen werden sollten.

Wir bitten alle, die von diesen Maßnahmen betroffen sein könnten, um ihr Verständnis. Wir setzen uns voll und ganz dafür ein, dass die Gesundheit und Sicherheit der Menschen an erster Stelle stehen.

Kontaktinformationen

Bárbara Ferreira 
ESO Public Information Officer 
Garching bei München
Tel: +49 89 3200 6670 
E-Mail: pio@eso.org

Francisco Rodríguez
ESO Chile Press Officer
Santiago de Chile
Tel: +56 2 2463 3151
E-Mail: frrodrig@eso.org

Über die Mitteilung

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Luftaufnahme des ESO-Hauptsitzes
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