Teleskope der ESO in Chile haben zum ersten Mal im sichtbaren Licht eine Quelle von Gravitationswellen vermessen können. Diese geschichteschreibenden Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Verschmelzung zweier Neutronensterne die Gravitationswellen verursacht hat. Im Zuge der katastrophalen Folgen dieser Art von Verschmelzung — seit langem vorhergesagte Ereignisse, die als Kilonovae bezeichnet werden — werden schwere Elemente wie Gold und Platin im Universum verteilt. Die Entdeckung, die in mehreren Fachartikeln präsentiert wird, die u.a. in der Fachzeitschrift Nature erscheinen, liefert auch den bisher stärksten Beweis, dass kurzlebige Gammastrahlenausbrüche durch die Verschmelzung von Neutronensternen entstehen.
Die Mitteilung, Bilder und Videos sind erhältlich unter:
http://www.eso.org/public/belgium-de/news/eso1733/
Space Scoop, die Kinderversion dieser Pressemitteilung, ist verfügbar unter: http://www.eso.org/public/belgium-de/news/eso1733/kids/
Mit freundlichen Grüßen,
Die ESO-Abteilung für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
16. Oktober 2017
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