Mit den ALMA- und IRAM-Radioteleskopen konnte ein Astronomenteam mit Beteiligung vom Max-Planck-Institut für Astornomie in Heidelberg erstmals die Temperatur großer Staubkörner in den Außenbereichen einer Scheibe um einen jungen Stern messen, in der Planeten entstehen. Mit einer neuen Technik für die Beobachtungen des Objektes mit dem Spitznamen „Die fliegende Untertasse“ fanden sie heraus, dass die Körner deutlich kälter sind als erwartet: –266 Grad Celsius. Dieses überraschende Ergebnis legt nahe, dass Modelle, die solche Scheiben beschreiben sollen, vermutlich überarbeitet werden müssen.
Die Mitteilung, Bilder und Videos sind erhältlich unter:
http://www.eso.org/public/switzerland-de/news/eso1604/
Mit freundlichen Grüßen,
Die ESO-Abteilung für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
3. Februar 2016
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