Astronomie Made in Europe: Gegenwart und Zukunft der bodengebundenen europäischen Astronomie

Dr. Gero Rupprecht, ESO Garching

Europa ist die Wiege der modernen beobachtenden Astronomie: Die präzisen Beobachtungen Tycho Brahes in Dänemark ermöglichten es dem deutschen Astronomen Johannes Kepler in Prag, die wahren Planetenbahnen noch vor der Erfindung des Teleskops in Holland zu berechnen. Dessen Einsatz am Himmel durch Galileo Galilei in Italien verhalf schließlich dem Weltbild von Nikolaus Kopernikus aus Preußen zum Durchbruch.

In dieser Tradition steht die Europäische Südsternwarte ESO, die mit dem Very Large Telescope in der chilenischen Atacama-Wüste die weltgrößte bodengebundene astronomische Beobachtungsanlage betreibt. Auch an dem Welt-Astronomie-Projekt ALMA ist die ESO maßgeblich beteiligt.

Wir werden beide Anlagen, VLT und ALMA, kennenlernen und erfahren, zu welchen bedeutenden astronomischen Erkenntnissen sie uns bisher verholfen haben. Ein Ausblick auf das geplante weltgrößte Teleskopprojekt E-ELT schließt den Vortrag ab

Asteroid
etaCarinae
NGC5189
Das Very Large Telescope
VLT

Das Atacama Large Millimeter Array
ALMA

Das geplante europäische Extremely Large Telescope
E-ELT

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Zuletzt geändert am 08.01.14