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Fest würdigt den herausragenden Fortschritt beim Bau der ESO Supernova

29. Oktober 2015

In den letzten Monaten wurden beim Bau des ESO Supernova Planetarium & Besucherzentrums erhebliche Fortschritte erzielt; die bemerkenswerte, außergewöhnliche Architektur des Gebäudes ist nun deutlich sichtbar. Um das enorme Tempo der Bauarbeiten zu würdigen, wurde am 28. Oktober 2015 am Hauptsitz der ESO in Garching bei München der Zwischenstand gefeiert.

Die Bauarbeiter wurden von der ESO, den Architekten Bernhardt + Partner, sowie den anderen Firmen, welche am Bau beteiligt sind, inklusive Schumann Projektsteuerung, Bollinger + Grohmann und IB Hausladen zu Getränken und Essen eingeladen. Dieser Anlass bot sowohl dem Bau- und Montageteam, als auch den zukünftigen Nutzern des Gebäudes die Gelegenheit, den Fortschritt des Baus zu feiern und ihm und ihren Nutzern Glück für die Zukunft zu wünschen.

Die ESO, die Architekten und alle anderen Beteiligten möchten bei dieser Gelegenheit vor allem den Arbeitern vor Ort für ihr außergewöhnliches Engagement beim Erstellen dieses äußerst anspruchsvollen und ungewöhnlichen Gebäudes danken.

Insgesamt nahmen rund 70 Personen an dem Fest teil und genossen den gemeinsamen Abend, darunter Vertreter aller am Bau des Gebäudes beteiligten Unternehmen.

Die ESO Supernova, entworfen von den Architekten Bernhardt + Partner und gestiftet von der Klaus Tschira Stiftung, wird ihren Besuchern ein unvergleichliches Erleben der Astronomie ermöglichen und einen Einblick in die wissenschaftlichen Errungenschaften der ESO sowie ihrer laufenden Projekte und technologische Durchbrüche bieten. Daneben beherbergt sie ein hochmodernes, digitales Fulldome-Planetarium, eine interaktive Ausstellung und ein kleines 3D-Kino. Die interaktiven Wissenschaftsstationen, die vom Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) entwickelt wurden, werden die Besucher dazu anregen, sich spielerisch mit den Grundlagen einer breiten Palette von wissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.

Der Spatenstich für die ESO Supernova fand am 24. Februar 2015 (ann15011) statt, der den Startschuss für den Beginn der wichtigsten Bauphase des Gebäudes symbolisierte. Der Bau des Gebäudes wird im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Die Öffnung für Publikumsverkehr ist für das zweite Halbjahr 2017 geplant.

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HITS

Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS gGmbH) wurde 2010 von SAP-Mitgründer Klaus Tschira und der Klaus Tschira Stiftung als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Das HITS betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik, dabei werden große Datenmengen verarbeitet, strukturiert und analysiert. Die Forschungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik.

KTS

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung diese Fächer in der Öffentlichkeit. Ihr bundesweites Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. 2015 feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung hat sie mehr als 325 Millionen Euro Fördermittel und Sachspenden vergeben.

ESO

Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch 16 Länder: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist einer der Hauptpartner bei ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zur Zeit das European Extremely Large Telescope (E-ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.

Kontaktinformationen

Lars Lindberg Christensen
Leiter ESO ePOD
Garching bei München
Tel: +49 89 3200 6761
Mobil: +49 173 3872 621
E-Mail: lars@eso.org

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