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ann13051-de — Mitteilung

Phase der ersten wissenschaftlichen Beobachtungen von ALMA verlängert

6. Juni 2013

Nach der sehr geschäftigen Zeit der ALMA-Einweihung im März 2013 und als Teil der Bestrebungen, das ALMA-Observatorium im weiteren Verlauf diesen Jahres zu vervollständigen, war das ALMA-Team in den vergangenen Wochen mit der Feinjustage und der Optimierung der Anlage für einen reibungsloseren wissenschaftlichen Betrieb beschäftigt.

Dabei wurden hervorragende Fortschritte erzielt: Man hat sowohl die wissenschaftliche Leistung einiger hochentwickelter Beobachtungsmethoden überprüfen können, als auch die Stabilität der Anlage und die Infrastruktur verbessern können. Daher hat man entschieden, dass die sogenannte „Early Science“-Phase ab Ende Juni weiter fortgesetzt wird, um Astronomen weitere Daten zugänglichzumachen und die Kapazität des Observatoriums weiter zu testen. Die Beobachtungen, die in diese Betriebsmodus bereits erzielt werden konnten, haben bereits zu herausragenden Entdeckungen geführt [1], was die beispielslose Leistungsfähigkeit von ALMA demonstriert, besonders angesciths der Tatsache dass die finale Kapazität bisher noch nicht ausgeschöpft wurde.

Bevor die nächste Phase der erster wissenschaftlicher Beobachtungen (der 2. Turnus) begonnen wird, hat man beschlossen, dass die laufende Phase (also der 1. Turnus) bis Mai 2014 verlängert wird, um so viele der erstklassigen wissenschaftlichen Programme wie möglich zu vervollständigen, die von Astronomen auf der ganzen Welt vorgeschlagen wurden. Dies stellt auch sicher, dass weiterhin Daten für laufende Projekte genommen werden.

Der Aufruf für Vorschläge für den 2. Turnus wird im Oktober 2013 mit einer Einreichungsfrist Anfang Dezember 2013 erfolgen.

Endnoten

[1] Erste Beispiele mit ALMA-Ergebnissen finden sich in den ESO-Pressemitteilungen eso1216, eso1239, eso1301, eso1313, eso1318 and eso1325.

Weitere Informationen

Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eine internationale astronomische Einrichtung, die gemeinsam von Europa, Nordamerika und Ostasien in Zusammenarbeit mit der Republik Chile getragen wird. Von europäischer Seite aus wird ALMA über die Europäische Südsternwarte (ESO) finanziert, in Nordamerika von der National Science Foundation (NSF) der USA in Zusammenarbeit mit dem kanadischen National Research Council (NRC) und dem taiwanesischen National Science Council (NSC), und in Ostasien von den japanischen National Institutes of Natural Sciences (NINS) in Kooperation mit der Academia Sinica (AS) in Taiwan. Bei Entwicklung, Aufbau und Betrieb ist die ESO federführend für den europäischen Beitrag, das National Radio Astronomy Observatory (NRAO), das seinerseits von Associated Universities, Inc. (AUI) betrieben wird, für den nordamerikanischen Beitrag und das National Astronomical Observatory of Japan für den ostasiatischen Beitrag. Dem Joint ALMA Observatory (JAO) obliegt die übergreifende Projektleitung für den Aufbau, die Inbetriebnahme und den Beobachtungsbetrieb von ALMA.

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Kontaktinformationen

Richard Hook
ESO Public Information Officer
Garching bei München
Tel: +49 89 3200 6655
Mobil: +49 151 1537 3591
E-Mail: rhook@eso.org

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Über die Mitteilung

ID:ann13051

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ALMA-Antennenschüsseln
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