Bild der Woche

Abonnieren Sie die esonews-Mailingliste.
potw1331-de-ch — Bild der Woche
Der Gürtel der Venus über dem Cerro Paranal
5. August 2013: Dieses Foto zeigt den Blick in östlicher Richtung vom Paranal-Observatorium aus, nur Sekunden nachdem die Sonne hinter dem Horizont untergetaucht ist. Der orangefarbene Schein des Sonnenuntergangs liegt in Richtung der 1,8 Meter-Hilfsteleskope des VLT und der fast volle Mond steht am Himmel. Aber das Bild ist dank eines atmosphärischen Phänomens mit dem Namen Gürtel der Venus noch interessanter. Der grau-bläuliche Schatten über dem Horizont ist der Schatten der Erde und gerade oberhalb ist ein rosafarbenes Leuchten sichtbar. Dieses Phänomen wird durch das rötliche Licht der untergehenden Sonne durch Rückstreuung in der Erdatmosphäre erzeugt. So wie auch gerade nach dem Sonnenuntergang kann dieser atmosphärische Effekt auch kurz vor dem Sonnenaufgang beobachtet werden. Ein ähnlicher Effekt tritt auch während einer totalen Sonnenfinsternis auf. Die im Bild sichtbaren Teleskope sind drei der vier 1,8 Meter-Hilfsteleskope, die in ultrakompakten beweglichen Kuppelbauten untergebracht sind. Diese Teleskope werden bei interferometrischen Beobachtungen eingesetzt, wenn zwei oder mehr ...
potw1330-de-ch — Bild der Woche
Messier 100 – Pracht im „Grand Design“
29. Juli 2013: Spiralgalaxien sind üblicherweise sehr ästhetisch erscheinende Objekte, umso mehr wenn sie in der Draufsicht erscheinen. Dieses Bild ist ein besonders prachtvolles Beispiel dafür: Es zeigt die sogenannte „Grand Design“-Galaxie Messier 100, die sich im südlichen Bereich des Sternbilds Haar der Berenike und in einer Entfernung von etwa 55 Millionen Kilometern von der Erde entfernt befindet. Messier 100 zeigt sehr klar strukturierte Spiralarme. Im Zentrum ist eine ganz schwach ausgeprägte balkenartige Struktur sichtbar, aufgrund derer sie als Typ SAB klassifiziert wird. Obwohl nicht leicht im Bild zu erkennen, haben Wissenschaftler die Existenz des Balkens anhand von Beobachtungen in anderen Wellenlängen bestätigen können. Dieses sehr detaillierte Bild zeigt die Hauptmerkmale, die bei einer Galaxie dieses Typs zu erwarten sind: riesige Wolken aus Wasserstoffgas, die in roten Flecken aufleuchten, wenn sie die Energie wieder abstrahlen, die sie von neugeborenen riesigen Sternen absorbieren; die gleichmäßige Helligkeit älterer, gelblicher Sterne nahe des Zentrums und dunkle ...
potw1329-de-ch — Bild der Woche
Das kreiselnde NTT
22. Juli 2013: Dieses dynamische Bild zeigt das New Technology Telescope (NTT), das sich am La Silla-Observatorium der ESO in Chile befindet. Auf der Aufnahme erscheint die markante Form der Kuppel verschwommen, da das Teleskop für die Ausrichtung auf ein gewünschtes Objekt rotiert. Das Foto wurde mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden aufgenommen. Besonders auffällig ist die charakteristische, eckige äußere Form des Teleskopgebäudes, die einen Gegensatz zur weiter verbreiteten, runden Kuppelform darstellt. Dieses besondere Design war bei der Einweihung des Teleskops 1989 eine bahnbrechende, neue Entwicklung und wurde seitdem oft kopiert, unter anderem beim Very Large Telescope. Die Bauweise des NTTs zielt auf eine optimale Bildqualität ab. Durch eine sorgfältig kontrollierte Ventilation wird der Luftstrom im NTT optimiert, was die Unschärfe, die durch Luftturbulenzen innerhalb des NTT hervorgerufen wird, minimiert. Obwohl das Bild verschwommen ist, sind die großen Klappen, denen eine wichtige Rolle in diesem System zukommt, gerade noch zu erkennen. Ein weiteres ...
potw1328-de-ch — Bild der Woche
Wings for Science fliegt über den Paranal
15. Juli 2013: Diese einzigartige Luftaufnahme des Paranal-Observatoriums wurde im Dezember 2012 von Clémentine Bacri und Adrien Normier aufgenommen, die mit einem speziellen, umweltfreundlichen Ultraleichtflugzeug [1] ein Jahr lang um die Welt fliegen. Das eindrucksvolle Bild zeigt die natürliche Schönheit der Landschaft, in der mit dem Very Large Telescope (VLT) der ESO eine der besten astronomischen Einrichtungen überhaupt angesiedelt ist. Auf dem Bild sind die vier einzelnen 8,2-Meter-Teleskope auf dem Gipfel des Cerro Paranal zu erkennen. Die ESO hat eine fortlaufende Partnerschaft mit dem ORA „Wings for Science“-Projekt (engl. „Flügel für die Wissenschaft“), einer gemeinnützigen Unternehmung, die öffentlichen Forschungsorganisationen Luftunterstützung anbietet. Die zwei Besatzungsmitglieder von Wings for Science sind unter anderem über den Observatorien im Norden Chiles geflogen, bevor sie Südamerika verlassen und nach Australien weitergezogen sind. Auf ihrer Reise haben sie Wissenschaftlern ihre Hilfe aus der Luft angeboten, und haben sie beispielsweise bei Luftprobenahmen, auf dem Gebiet der Archäologie, bei Beobachtungen zur ...
potw1327a-de-ch — Bild der Woche
Maëlles neues Spielzeug
8. Juli 2013: Astronomie und Teleskope können manchmal das Kind in uns zum Vorschein bringen. Als ein Beleg der menschlichen Wissbegierde bauen Astronomen immer neue, größere Instrumente in abgelegenen Orten auf der ganzen Welt. An einem Familientag am Paranal-Observatorium in den chilenischen Anden hat ESO-Astronom Julien Girard diesen Schnappschuss von seiner Tochter aufgenommen. Dank einem perspektivischen Trick scheint die kleine Maëlle in die offene Kuppel von einem der 1,8-Meter-Hilfsteleskope des Very Large Telescopes (VLT) der ESO zu schauen. Obwohl die Teleskope für ernsthafte wissenschaftliche Forschung verwendet werden, können Astronomen sich manchmal wie kleine Kinder beim Spiel mit ihren großen „Spielzeugen“ fühlen. Julien Girard ist ein in Chile ansässiger ESO-Astronom und ESO-Fotobotschafter, der am VLT arbeitet. Er ist Instrumentenwissenschaftler für das NACO-Instrument mit adaptiver Optik an VLT-Hauptteleskop 4. Er hat das Bild in der „Your ESO Pictures“-Flickrgruppe hochgeladen, von wo es als Bild der Woche ausgewählt wurde. Links Die ESO-Fotobotschafter Julien Girards Flickr-Bilderstream Die ...
potw1326-de-ch — Bild der Woche
Europäische Antennen an der ALMA Operations Support Facility
1. Juli 2013: Auf diesem Foto sehen wir Antennenschüsseln, die Teil des Atacama Large Millimeter/submillimeter Arrays (ALMA) werden sollen.  Die drei Antennen im Vordergrund wie auch einige im Hintergrund wurden von der ESO im Rahmen eines Vertrags mit dem europäischen AEM-Konsortium [1] als Beitrag zu ALMA geliefert. In Summe lieferte die ESO 25 der Antennenschüsseln mit 12 Metern Durchmesser. Weitere 25 der 12-Meter-Antennen lieferte der nordamerikanische ALMA-Partner und der Rest – ein Satz von zwölf 7-Meter-Antennen und vier 12-Meter Antennen, die das Atacama Compact Array bilden, wurden vom ostasiatischen ALMA-Partner bereitgestellt. Die Antennen sind hier an der ALMA Operation Support Facility (OSF) in den Gebirgsausläufern der chilenischen Anden auf einer Höhe von 2900 Metern zu sehen. Die Antennenschüsseln im Vordergrund stehen auf der AEM Site Erection Facility, wo die Antennen montiert und vor der Übergabe an das Observatorium gründlich getestet werden. Die Antennen in Vordergrund wurden bereits übergeben und durchlaufen weitere Tests oder ...
potw1325-de-ch — Bild der Woche
Mondschein und Zodiakallicht über La Silla
24. Juni 2013: Was aussieht wie eine futuristische Stadt aus einer Science Fiction-Geschichte, die hoch über den Wolken schwebt, ist das am längsten in Betrieb befindliche Observatorium der ESO, La Silla. Dieses Foto wurde von dem Astronomen Alan Fitzsimmons direkt nach Sonnenuntergang in unmittelbarer Umgebung des 3,6 -eter-Teleskops der ESO aufgenommen. Der Mond befindet sich gerade außerhalb des Bildausschnitts und taucht das Observatorium in ein unheimliches Licht, das von den tieferliegenden Wolken reflektiert wird. Die sehr schwache, leuchtend goldene Lichtsäule, die gerade aus Wolken hinausragt, die noch von der Sonne erleuchtet werden, ist das sogenannte Zodiakallicht. Es wird durch Sonnenlicht hervorgerufen, das von Staubpartikeln zwischen der Sonne und den Planeten gestreut wird. Es kann nur direkt nach Sonnenuntergang oder direkt vor Sonnenaufgang zu bestimmten Zeiten des Jahres und von guten Standorten aus beobachtet werden. Auf dem Bild kann man mehrere Teleskope erkennen: Bei der großen, eckigen Konstruktion am Ende der Straße handelt es ...
potw1324-de-ch — Bild der Woche
Blitz und Donner
17. Juni 2013: Auf diesem elektrisierenden Bild, aufgenommen am Freitag, dem 7. Juni 2013, entlädt ein wilder Gewittersturm seinen gewaltigen Zorn über dem Cerro Paranal. Die riesigen Schutzbauten der vier VLT-Hauptteleskope, jedes von ihnen mit einer Höhe von einem achtstöckigen Gebäude, erscheinen klein unter den Einschlägen des gewaltigen Sturms. Am linken Bildrand ist ein Stern hervorgekommen, um die Show zu beobachten – ein einzelner Lichtpunkt am verdunkelten Himmel. Es handelt sich um Prokyon, einen hellen Doppelstern im Sternbild Kleiner Hund. Schon Wolken sind am Paranal-Observatorium der ESO nur selten anzutreffen. Im Schnitt gibt es pro Jahr erstaunliche 330 klare Tage. Blitze sind noch seltener, da das Observatorium einer der trockensten Orte auf der Welt ist: Die Atacamawüste im Norden Chiles, 2600 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Wenn Wolken vorhanden sind, liegt das Observatorium die meiste Zeit über ihnen. Während seiner 16-jährigen Arbeitszeit als Ingenieur am Paranal hat ESO-Fotobotschafter Gerhard Hüdepohl zuvor nur einmal ...
potw1323-de-ch — Bild der Woche
Anstieg und Abfall einer Supernova
10. Juni 2013: Ein ungewöhnliches neues Video zeigt den schnellen Helligkeitsanstieg und das langsamere Verblassen einer Supernovaexplosion in der Galaxie NGC 1365. Die Supernova mit der Bezeichnung SN 2012fr wurde am 27. Oktober 2012 vom französischen Astronomen Alain Klotz entdeckt. Die Aufnahmen wurden mit dem kleinen Roboterteleskop TAROT gemacht, das sich am La Silla-Observatorium der ESO in Chile befindet, und wurden zu diesem einzigartigen Video zusammengestellt. Supernovae sind das Ergebnis der Explosion und dem katastrophalen Tod bestimmter Typen von Sternen. Sie werden so hell, dass sie die Leuchtkraft ihrer Heimatgalaxie für mehrere Wochen überstrahlen können, bevor sie langsam aus der Sicht verschwinden. Die Supernova 2012fr [1] wurde am Nachmittag des 27. Oktobers 2012 von Alain Klotz entdeckt. Er war damit beschäftigt, die Helligkeit eines schwachen variablen Sterns auf einem Bild des robotischen Teleskops TAROT (Télescope à Action Rapide pour les Objets Transitoires) am La Silla-Observatorium der ESO zu messen, als er ein neues ...
potw1322-de-ch — Bild der Woche
Drei Planeten tanzen über La Silla
3. Juni 2013: Für Fotografen und Astronomen gleichermaßen bietet sich zur Zeit eine ganz besondere Augenweide: Am Himmel zeigt sich das Phänomen der Syzygie bei der drei (oder mehr) Himmelskörper nahezu in einer Linie am Himmel stehen. Wenn Himmelsobjekte eine ähnliche ekliptikale Länge haben, nennt man diesas Ereignis eine Dreifach-Konjunktion. Zwar handelt es sich dabei nur um eine perspektivische Erscheinung, aber das macht es nicht weniger spektakulär. In diesem Fall sind die drei Himmelskörper drei helle Planeten unseres Sonnensystems, und die einzige Voraussetzung zur Beobachtung des Ereignisses ist eine freie Sicht auf den Himmel bei Sonnenuntergang. Eine solche Gelegenheit hatte ESO-Fotobotschafter Yuri Beletsky, der am Sonntag, dem 26. Mai im Norden Chiles die Chance hatte, dieses eindrucksvolle Bild vom La Silla Observatorium der ESO aus aufzunehmen. Um die Kuppeln der Teleskope herum gruppieren sich die drei Planeten – Jupiter (oben), Venus (links) und Merkur (recht unten) – und vollführen ihren kosmischen Tanz. Eine ...
potw1321-de-ch — Bild der Woche
Wellen am chilenischen Nachthimmel
27. Mai 2013: Auf den ersten Blick sieht diese hypnotisierende Bild aus wie Wellen, die von einem in einen See geworfenen Stein verursacht werden. In Wirklichkeit sind sie das Ergebnis der scheinbaren Bewegung der Sterne über den südlichen Himmel und etwas Magie des Fotografen. Das Bild wurde auf dem Cerro Armazones aufgenommen, einem Berggipfel mit einer Höhe von 3000 Metern über dem Meeresspiegel, der im zentralen Teil der Atacamawüste in den chilenischen Anden liegt. Die langen, hellen Streifen sind Strichspuren und jeder von ihnen markiert den Weg eines einzelnen Sterns über den dunklen Nachthimmel. Indem man den Kameraverschluss für eine lange Zeit öffnet, wird die für das bloße Auge unmerkliche Bewegung der Sterne sichtbar gemacht. Belichtungszeiten von nur 15 Minuten sind lang genug, um den Effekt sichtbar zu machen. In diesem Fall überlagerte der Fotograf mehrere viel kürzere Belichtungen zu dem endgültigen Bild. Das für diese Aufnahme verwendete Weitwinkelobjektiv zeigt den Himmelspol zur ...
potw1320-de-ch — Bild der Woche
Die Galaxis bewundern
20. Mai 2013: Selbst für den erfahrendsten Astronomen ist es schwierig, der Versuchung zu widerstehen, sich während eines hektischen Beobachtungsplans ein wenig Zeit zu nehmen, innezuhalten und einen Blick an den prächtigen Südsternhimmel zu werfen. Dieses Foto ist ein Selbstportrait von Astronom Alan Fitzsimmons, der es zwischen zwei Beobachtungssitzungen am La Silla-Observatorium der ESO aufgenommen hat. Dieses ausdrucksstarke Foto zeigt den Kontrast zwischen einer einfachen, ruhigen und dunklen Gestalt auf der Erde und dem glanzvollen und hellen sternbedeckten Nachtimmel. Auf diesem Bild wird der Himmel durch die riesige Ansammlung von Sternen und Staub dominiert, die das Zentrum der Milchstrasse bilden, unserer Heimatgalaxie.  Die Observatorien der ESO liegen im Norden Chiles in der Atacamawüste, einer Region mit nur wenigen Bewohnern, was sowohl zu sehr dunklen Nächten bei zusätzlich extrem klaren atmossphärischen Bedingungen führt. Beide Faktoren führen zu qualitativ hochwertigen Beobachtungen. La Silla ist das erste Observatorium der ESO. Eingeweiht im Jahr 1969 beheimatet es ...
potw1319-de-ch — Bild der Woche
Die Milchstraße prangt über dem verschneiten La Silla
13. Mai 2013: In den Randbereichen der Atacamawüste, weit entfernt von den lichtverschmutzten Städten im Norden Chiles, ist der Himmel nach Sonnenuntergang pechschwarz. So ein dunkler Himmel ermöglicht einige der besten astronomischen Beobachtungen – auf einer Höhe von 2400 Metern. Das La Silla-Observatorium der ESO hat eine unbeschreiblich klare Sicht auf den Nachthimmel. Trotz des abgelegenen, hohen und trockenen Standorts kann man aber nicht immer den Wetterbedingungen entkommen, die in den Wintermonaten herrschen, wenn eine Schneedecke auf dem Berggipfel und seinen Teleskopschutzbauten liegt. Dieses Bild zeigt ein winterliches La Silla unter dem Sternenzelt unserer Milchstraße, die als Band schräg durch das Bild verläuft. Sichtbar sind (von rechts nach links) das 3,6-Meter-Teleskop der ESO, das 3,58-Meter New Technology Telescope (NTT), das 1-Meter Schmidt Teleskop der ESO und das ESO/MPG 2,2-Meter-Teleskop, auf dessen Schutzbau Schnee liegt. Die kleine Kuppel des stillgelegten Coude-Teleskops ist angrenzend an das 3,6-Meter Teleskop erkennbar. Zwischen diesem und dem NTT liegen ...
potw1318-de-ch — Bild der Woche
Lore in Bewegung
6. Mai 2013: Auf diesem Foto befördert Lore, einer der ALMA-Transporter, eine der 7-Meter-Antennenschüsseln von ALMA, dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array. Lore und ihr Zwilling Otto sind zwei gelbe 28-rädrige Vehikel, die gebaut wurden um die ALMA-Antennen auf dem Chajnantor-Plateau auf einer Höhe von 5000 Metern zu bewegen. Auf diese Art und Weise wird das Antennenfeld für die optimale Beobachtung eines Himmelsobjekts konfiguriert. Die Transporter bringen die Antennen auch zur Wartung von Chajnantor zur tiefer gelegenen Operations Research Facility. ALMA besteht aus fünfzig Antennen mit 12 Metern Durchmesser und einem zusätzlichen Antennenfeld mit zwölf 7-Meter Antennen, das man das Atacama Compact Array (ACA) nennt. Lore hat auf diesem Foto eine der kleineren ACA-Antennen mit 7 Metern Durchmesser geladen. Die 12-Meter Antennen des Hauptantennenfelds können nicht näher als 15 Meter nebeneinander stehen, da sie sonst kollidieren würden. Da aber der kleinste Abstand zwischen den Antennen die maximaleGröße von Strukturen begrenzt, die sie am Himmel ...
potw1317-de-ch — Bild der Woche
Wings for Science fliegt über ALMA
29. April 2013: Dieses wunderschöne Bild, aufgenommen im Dezember 2012, zeigt die Antennenschüsseln des derzeit größten astronomischen Projekts, des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) [1], auf dem Chajnantor-Plateau in den chilenischen Anden. die größeren Antennen haben einen Durchmesser von 12 Metern, während die kleineren Antennen, die sich in der Bildmitte zusammendrängen und dort das ALMA Compact Array (ACA) bilden, einen Durchmesser von 7 Metern haben. Nach der Fertigstellung wird ALMA aus insgesamt 66 Antennenschüsseln bestehen. Die ESO ist eine Partnerschaft mit dem ORA „Wings for Science“-Projekt (engl. „Flügel für die Wissenschaft“) eingegangen, einer gemeinnützigen Unternehmung, die öffentlichen Forschungsorganisationen während einer Reise um die Welt Luftunterstützung anbietet. Die zwei Besatzungsmitglieder  von Wings for Science, Clémentine Bacri und Adrien Normier, fliegen in einem speziellen, umweltfreundlichen Ultraleichtflieger [2] und bieten Wissenschaftlern Luftunterstützung, zum Beispiel bei Luftprobennahmen, Archäologie, Beobachtungen zur biologischen Artenvielfalt oder 3D-Geländeerfassung. Kurze Filmsequenzen und herausragende Fotografien, die während der Flüge produziert werden, werden für ...
potw1316-de-ch — Bild der Woche
Silber und Blau auf dem Paranal
22. April 2013: Was anderswo auf der Welt als wunderschöner klarer Tag gelten würde, ist ein ungewöhnlich bewölkter Tag am Paranal-Observatorium der ESO in der chilenischen Atacamawüste. Da dies einer der trockensten Orte auf der Erde ist, ist es sehr ungewöhnlich, Wolken am Himmel zu sehen. Viele der Astronomen und Techniker, die dort gearbeitet haben, empfinden den wolkenlosen Himmel als einen der eindrucksvollsten Dinge bei der Arbeit in der Atacamawüste. Dieses traumhafte 360-Grad-Panorama, das aus 15 Einzelaufnahmen besteht, die vom externen ESO-Mitarbeiter Dirk Essl aufgenommen wurden, zeigt einen der seltenen Tage mit Wolken am Paranal. Einige der zarten Schleierwolken kann man über den Schutzbauten des Very Large Telescopes sehen. Diese Wolken bilden sich in großen Höhen und bestehen aus kleinen Eiskristallen. Die Regenmenge am Paranal-Observatorium liegt bei weniger als 10 Millimetern pro Jahr und ist einer der Gründe, warum der 2600 Meter hohe Berg als Standort für das Very Large Telescope der ESO ...
potw1315-de-ch — Bild der Woche
Im Bann der Magellanschen Wolken
15. April 2013: Diese wunderschöne Aufnahme des Atacama Large Millimeter/submillimeter Arrays (ALMA), die die Antennenschüsseln des Observatoriums unter einem atemberaubenden sternklaren Nachthimmel zeigt, stammt von Christoph Malin, einem der ESO-Fotobotschafter. Es ist ein Standbild aus einem seiner aufwändig erzeugten Zeitraffervideos von ALMA, das ebenso verfügbar ist (siehe ann12099). Auf einer Höhe von 5000 Metern auf dem Chajnantor-Plateau gelegen ist ALMA das weltweit leistungsstärkste Observatorium zum Studium des Universums bei Submillimeter- und Millimeterwellenlängen. Die Bauphase für ALMA wird noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Insgesamt werden dann 66 dieser Hochpräzisionsantennen an der Anlage arbeiten.Hell am Himmel leuchtend stehen über den Antennenschüsseln die Kleine und die Große Magellansche Wolke. Diese nahegelegenen irregulären Zwerggalaxien sind auch mit dem bloßen Auge auffällige Objekte auf der Südhalbkugel der Erde. Die beiden Galaxien umkreisen die Milchstraße - unsere eigene Galaxis - und es gibt Hinweise darauf, dass beide durch die Interaktion bei nahen Begegnungen mit der Milchstraße stark verformt ...
potw1314-de-ch — Bild der Woche
Ein glitzerndes Band von Sternen – die südliche Milchstraße über La Silla
8. April 2013: Dieses Panoramafoto, aufgenommen von Alexandre Santerne, zeigt eine Innenansicht der Scheibenebene der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie, während einer kalten Winternacht mit etwas Schnee am La Silla-Observatorium der ESO in Chile. Von unserem Standpunkt mittendrin erscheint die Milchstraßenebene als ein glitzerndes Band von Sternen, das sich über den Himmel spannt. In diesem Panorama wird die Milchstraße durch die Weitwinkelprojektion in einen Bogen verzerrt. Auf der linken Seite des Bildes blickt gerade noch das 3.6-Meter-Teleskop der ESO über den Hügel, das den weltweit führenden Exoplanetenjäger HARPS (High Accuracy Radial velocity Planet Searcher) beheimatet. Auf der gegenüberliegenden Seite steht das schweizerische Leonhard Euler Teleskop, gebaut und betrieben durch das Observatoire de Geneve. Es gibt mehrere Gründe dafür, warum La Silla insgesamt so ein idealer Ort für die Beobachtung des Nachthimmels und speziell der Milchstraße ist: Erstens liegt es auf der Südhalbkugel der Erde und gewährt uns so eine bessere Ansicht der dichten Zentralregion unserer ...
potw1313-de-ch — Bild der Woche
Sterne kreisen über der Residencia am Cerro Paranal
1. April 2013: Dieses Bild von ESO-Fotobotschafter Farid Char zeigt eine wunderschöne und sternreiche dynamische Ansicht des Südsternhimmels über der Residencia, dem „Hotel" am Paranal-Observatorium der ESO in Chile. Um die Bewegung der Sterne aufgrund der Rotation der Erde durch wirbelnde Strichspuren zu verdeutlichen, belichtete Char das Bild 30 Minuten lang. Im Zentrum liegt als scheinbarer Ruhepunkt der südliche Himmelspol. Zur Linken und am oberen Bildrand sind die Große und Kleine Magellansche Wolke – zwei Nachbargalaxien der Milchstraße – als verwaschene Flecken sichtbar. Die dunkle gläserne Kuppel unterhalb der kreisenden Sterne ist Teil des Dachs vom Residencia-Gebäude. Die einzigartige, teilweise unterirdische Konstruktion wird seit dem Jahr 2002 von Wissenschaftlern und Ingenieuren als Unterkunft genutzt, die am Observatorium arbeiten. Während des Tages leitet die 35-Meter-Kuppel Tageslicht in das Gebäude. Auf dem Observatorium, das auf einem Berg in einer Höhe von 2600 Metern in der trockenen Atacama-Wüste liegt, fordern die herausragenden astronomischen Beobachtungsbedingungen ihren Preis: ...
potw1312a-de-ch — Bild der Woche
Die verlorene Galaxie
25. März 2013: Dieses Bild stellt die Galaxie NGC 4535 im Sternbild Virgo (die Jungfrau) vor einem wunderschönen Hintergrund voller entfernter schwacher Galaxien dar. Ihre fast kreisrunde Gestalt zeigt, dass wir fast senkrecht von oben auf sie schauen. Im Zentrum der Galaxie befindet sich eine klar erkennbare Balkenstruktur, durchzogen von Staubstreifen, die am Ende des Balkens in scharfen Kurven in die Spiralarme übergehen. Die bläuliche Farbe der Spiralarme weist auf die Anwesenheit einer großen Zahl von heißen, jungen Sternen hin. Dagegen geben ältere und kältere Sterne dem zentralen Bulge eine gelblichere Erscheinung. Das hier gezeigte Bild wurde mit dem FORS1-Instrument am 8,2-Meter-Very Large Telescope der ESO aufgenommen. NGC 4535 kann auch durch kleinere Amateurteleskope beobachtet werden und wurde von William Herschel im Jahr 1785 entdeckt. Bei der Beobachtung mit einem kleinen Teleskop hat NGC 4535 eine dunstige, geisterhafte Erscheinung, die den prominenten Amateurastronomen Leland S. Copeland in den 1950ern dazu inspirierten, sie als ...
Angezeigt werden 61 bis 80 von 173
Schicken Sie uns Ihre Kommentare!
Abonnieren Sie die ESO News