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Deutsche Forschungsgemeinschaft wählt den Cluster ORIGINS als neuen Exzellenzcluster aus

27. September 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute, am 27. September 2018, 57 neue Exzellenzcluster bekanntgegeben, darunter der Cluster ORIGINS — From the origins of the Universe to the first building blocks of life, bei dem die ESO eine Partnerinstitution ist. Die im Wettbewerb ausgewählten Kooperationsinitiativen zwischen deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten werden ab dem 1. Januar 2019 für einen Zeitraum von zunächst sieben Jahren mit insgesamt 385 Millionen Euro pro Jahr gefördert.

Der Cluster ORIGINS wird die Entstehung des Universums erforschen, eines der faszinierendsten Forschungsthemen der modernen Wissenschaft. Durch die Fortsetzung des international gefeierten Erfolgs des Münchner Universe Cluster of Excellence (2006–2018) will der neue Cluster ORIGINS die Ursprünge der innersten Strukturen des Universums aufdecken und die Entwicklung des Lebens untersuchen. Die Beantwortung dieser Fragen bleibt eine der größten Herausforderungen der Wissenschaft. Wissenschaftler aus den Bereichen Astrophysik, Astrobiologie, Biophysik und Teilchenphysik werden zusammenarbeiten, um neue Erkenntnisse über beispielsweise den Zusammenhang zwischen Planetenbildung und der Entstehung der ersten präbiotischen Moleküle zu gewinnen. Mit der Gründung des neuen Clusters ORIGINS zählt die Forschungsstätte München-Garching weiterhin zu den führenden Forschungskooperationen auf diesem Gebiet der Wissenschaft.

Der neu finanzierte ORIGINS-Cluster ist eine Gemeinschaftsinitiative der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität in Zusammenarbeit mit den Max-Planck-Instituten für Astrophysik, Biochemie, Extraterrestrische Physik, Physik und Plasmaphysik, dem Leibniz Supercomputing Center und dem Deutschen Museum sowie der ESO.

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Kontaktinformationen

Lars Lindberg Christensen
Head of ESO ePOD
Garching bei München
Tel: +49 89 3200 6761
Mobil: +49 173 3872 621
E-Mail: lars@eso.org

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VISTA wirft einen Blick auf den Helixnebel
VISTA wirft einen Blick auf den Helixnebel