Die Guanakos der Atacama

Diese hübsch anzusehenden Tiere, die wir vor dem ESO 3,6-Meter-Teleskop am La Silla-Observatorium sehen, gehören zu den Verwandten der wilden Lamas und werden als Guanakos bezeichnet. Sie gehören neben denVikunjas zu den beiden Arten von Kamelartigen, die es in der Region gibt.

Bei einer Länge zwischen einem und zwei Metern (gemessen vom Kopf bis zum Schwanz) und einem Gewicht von bis zu 120 Kilogramm sind Guanakos die größten landlebenden Säugetiere Chiles.

Man findet sie in Bolivien, Paraguay, Argentinien und in den Anden vom Tierra del Fuego ganz im Süden Chiles bis hinauf nach Peru. Guanakos ernähren sich von Wüstenpflanzen wie Pilzen, Gräsern, Blättern, Bäumen und sogar manchen Kaktusblüten.

Guanakos und Vikunjas sind in den ESO-Einrichtungen nichts Ungewöhnliches – im Februar 2014 wurde ein Vikunja-Kitz von ESO-Mitarbeitern gerettet, als es sich den ALMA-Gebäuden näherte. Das arme Tier war von Füchsen gejagt worden und hatte dabei seine Herde verloren. Es ist jetzt im Wildlife Rescue and Rehabilitation Center der Universität Antofagasta auf dem Wege der Besserung und wird demnächst wieder ausgewildert werden.

Bildnachweis:

E. Matamoros/ESO

Über das Bild

ID:potw1601a
Sprache:de-at
Typ:Fotografisch
Veröffentlichungsdatum:4. Januar 2016 06:00
Größe:2592 x 1808 px

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Name:ESO 3.6-metre telescope
Typ:Unspecified : Technology : Observatory

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