Auf der Suche nach den Ursprüngen des Universums

Auf einer Höhe von 5000 Metern über dem Meeresspiegel auf dem Chajnantor-Plateau in Chile sind die Antennenschüsseln des ALMA-Observatoriums in Richtung Himmel ausgerichtet und durchsuchen das Universum nach Hinweisen auf unsere kosmischen Ursprünge. Das Plateau beherbergt eines der höchstgelegenen Observatorien weltweit.

Unter den tausenden von Sternen sind auf der rechten Seite des Bildes die kleine und große Magellansche Wolke als leuchtende Flecken am Himmel zu erkennen. Bei diesen wolkenartigen Objekten handelt es sich um Galaxien — zwei der zu unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, am nächsten gelegenen galaktischen Nachbarn.

Das Hauptziel von ALMA ist es, die kältesten und ältesten Objekte des Kosmos zu beobachten, die man auch als „kaltes Universum“ bezeichnet. Die Anlage misst emittierte Strahlung mit Wellenlängen im Millimeter- und Submillimeterbereich, die im elektromagnetischen Spektrum zwischen infrarotem Licht und Radiowellen angesiedelt ist. 66 mobile Antennenschüsseln können am Standort von ALMA so bewegt und konfiguriert werden, dass sie die Anforderungen der Wissenschaftler erfüllen, wodurch ALMA das aktuell größte astronomische Experiment ist.

Dieses beeindruckende Bild von ALMA wurde von ESO-Fotobotschafter Stéphane Guisard aufgenommen, einem Optik-Ingenieur am Very Large Telescope der ESO in der Atacamawüste in Chile.

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Bildnachweis:

Über das Bild

ID:potw1431a
Sprache:de-ch
Typ:Fotografisch
Veröffentlichungsdatum:4. August 2014 10:00
Größe:8240 x 2418 px

Über das Objekt

Name:Atacama Large Millimeter/submillimeter Array
Typ:Unspecified : Technology : Observatory

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6,4 MB

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