ann20010-de — Mitteilung

COVID-19 Coronavirus-Maßnahmen bei der ESO

9. März 2020

Aktualisierung (9. April 2020):

Die ESO hat beschlossen, die Maßnahmen, die sie als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie durchgeführt hat, bis mindestens 3. Mai zu verlängern. Die überwiegende Mehrheit des ESO-Personals in Deutschland und Chile wird weiterhin mobil arbeiten und die Observatorien werden sich weiterhin in einem Safe-state Modus befinden, in dem keine wissenschaftlichen Operationen stattfinden. Alle Dienstreisen bleiben gestrichen, mit Ausnahme des Pendelns zu und von den Standorten der Observatorien für die Minimalteams, die derzeit dort arbeiten. Besucher dürfen die Räumlichkeiten der ESO nicht betreten, auch nicht die ESO Supernova, die weiterhin geschlossen bleibt.

Die ESO beobachtet die Entwicklungen von COVID-19 in Chile und Deutschland weiterhin genau und verfügt über einen Plan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, um den operativen Betrieb aufzunehmen, wenn die Situation dies zulässt.

Aktualisierung (2. April 2020):

Der Wechsel aller Observatoriumsstandorte der ESO in einen Safe-state Modus wurde letzte Woche abgeschlossen und die wissenschaftlichen Beobachtungen wurden nun pausiert. Ein Minimalteam bleibt an jedem Standort, um die Sicherheit der Einrichtungen und das Wohlergehen der verbleibenden Menschen zu gewährleisten.

Aktualisierung (20. März 2020):

Nach den jüngsten Entwicklungen des COVID-19-Ausbruchs hat die Leitung der ESO beschlossen, den wissenschaftlichen Betrieb an allen Beobachtungsstandorten schrittweise einzustellen. Die Priorität der ESO bleibt das Wohlbefinden und die Sicherheit ihres Personals und die Verringerung der Anzahl der Menschen am Paranal, La Silla und APEX ist Teil dieser Bemühungen. Die Standorte gehen in einen Safe-state Modus über, wobei nur ein minimales Team vor Ort ist, um die Sicherheit der Einrichtungen und der verbleibenden Personen zu gewährleisten. 

Die Leitung des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA), an dem die ESO als Partner beteiligt ist, hat ebenfalls beschlossen, ihr Observatorium auf der chilenischen Chajnantor-Hochebene zu schließen. Das Joint ALMA Observatory kündigte die Einstellung des wissenschaftlichen Betriebs an und kündigte an, dass das ALMA-Observatorium bis auf weiteres geschlossen wird.  

Astronomen sollten auf den Wissenschaftsseiten der ESO nach Informationen suchen, die für die wissenschaftliche Gemeinschaft relevant sind.

Aktualisierung (16. März 2020):

Angesichts der jüngsten Entwicklungen bei COVID-19 hat die ESO beschlossen, weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu ergreifen. Unsere höchste Priorität bleibt die Sicherheit und das Wohlbefinden des Personals und der Öffentlichkeit. Nach der Absage öffentlicher Besuche und Aktivitäten und der Einschränkung von Dienstreisen gehen die Observatoriumsstandorte der ESO in einen eingeschränkten Betriebsmodus über, wodurch die Zahl der Mitarbeiter vor Ort reduziert wird, während der grundlegende wissenschaftliche Betrieb aufrechterhalten wird. Wir gehen jetzt auch dazu über, möglichst viele Mitarbeiter in Garching (Deutschland) und Santiago (Chile) auf Fernarbeit umzustellen.


Ursprüngliche Ankündigung (9. März 2020):

Da sich COVID-19 weltweit weiter ausbreitet, beobachtet die ESO aktiv die Lage und ergreift Maßnahmen, um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zu gewährleisten. Diese Maßnahmen werden vorsorglich getroffen: An keinem der ESO-Standorte wurde ein COVID-19-Fall bestätigt.

In Deutschland hat die ESO entschieden, das ESO Supernova-Planetarium & Besucherzentrum für den März zu schließen, um so die Sicherheit von Angestellten und Besuchern zu gewährleisten. Öffentliche Veranstaltungen in der ESO-Zentrale in Garching werden ebenfalls abgesagt, darunter auch das geplante Girls’ Day Event.

In Chile, wo sich die ESO-Observatorien und ihre Büros in Santiago befinden, setzt die Organisation bis auf weiteres alle öffentlichen Besuche von La Silla und den Paranal-Observatorien aus. Öffentliche Veranstaltungen im Büro Vitacura-Santiago werden ebenfalls für den März gestrichen, inklusive des geplanten Tags der offenen Tür.

Zusätzlich will die ESO Reisen von Mitarbeitern und Besuchern, darunter auch die von Astronomen, reduzieren. Für internationale Konferenzen empfehlen wir eine Remote-Teilnahme, und wir reduzieren Dienstreisen auf geschäfts- und zeitkritische Ereignisse. Besucher werden gebeten, sich vor Reiseantritt bei ihrem ESO-Ansprechpartner zu erkundigen, ob ihr Besuch oder ihre Veranstaltung noch anstehen und falls ja, welche Maßnahmen für ihren speziellen Fall gelten würden.

Die ESO wird weiterhin Maßnahmen ergreifen, um auf die globale Ausbreitung der Krankheit zu reagieren, falls das nötig wird, und eine pragmatische, sensible und flexible Herangehensweise an die Situation finden. Die Situation wird in den kommenden Wochen überprüft, und es werden weitere Informationen folgen, wenn Änderungen an den Maßnahmen vorgenommen werden sollten.

Wir bitten alle, die von diesen Maßnahmen betroffen sein könnten, um ihr Verständnis. Wir setzen uns voll und ganz dafür ein, dass die Gesundheit und Sicherheit der Menschen an erster Stelle stehen.

Kontaktinformationen

Bárbara Ferreira 
ESO Public Information Officer 
Garching bei München, Germany 
Tel: +49 89 3200 6670 
Email: pio@eso.org

Francisco Rodríguez
ESO Chile Press Officer
Santiago, Chile
Tel: +56 2 2463 3151
Email: frrodrig@eso.org

Über die Mitteilung

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Luftaufnahme des ESO-Hauptsitzes
Luftaufnahme des ESO-Hauptsitzes